(openPR) Das Trocknen von frischem Autolack hat bisher immer viel Energie gekostet. Denn die Trockenkabine musste vorgeheizt werden auf 65 Grad, was bei einem Raum von 80 Kubikmetern gut eine halbe Stunde dauerte. Damit ist jetzt Schluss, zumindest beim Auto Center Landshut Ergolding (ACL). Das Zauberwort heißt Infrarot Trocknung. Der Clou, die Trockenkabine muss überhaupt nicht mehr aufgeheizt werden. Ein Roboter fährt genau an die Stelle, die getrocknet werden muss, nur hierfür ist Energie notwendig. Wenn also zum Beispiel nur ein Kotflügel getrocknet werden soll, muss dafür nicht die ganze Kabine aufgeheizt sein wie bisher, sondern nur punktuell der Bereich. Auf diese Weise spart der Profibetrieb über 70 % an CO2 ein. Gut für die Umwelt aber auch gut für den Kunden, denn die Infrarot Trocknung hat noch einen weiteren Vorteil. Moderner Autolack besteht aus mehreren Schichten: Spachtel, Füller, Basis Lack und Klarlack. Jede der Schichten sollte gleichmäßig getrocknet werden. Bei der herkömmlichen Trocknung kommt es meist nicht zu einer Durchdringung aller Lackschichten, im schlimmsten Fall kann dann sich bei der nächsten Autowäsche der Lack lösen oder es kann zu hässlichen Verformungen kommen. Infrarot geht bis zum Blech durch und trocknet von innen heraus. Das Ergebnis: qualitativ hervorragende Trocknung in deutlich schnellerer Zeit. „Umweltschutz ist uns wichtig“ so Victor Weinberger, Geschäftsführer bei ACL, aber er hat natürlich auch die Kosten im Blick: „die Maschine amortisiert sich innerhalb von 3 Jahren, weil wir Energie sparen“. Will heißen, Umweltschutz und Effizienz müssen sich nicht ausschließen.








