(openPR) FDP Gevelsberg ist gegen die Abschaffung des Bankgeheimnisses
„Misstrauen Sie jeder Regierung, die Ihnen misstraut." Unter diesem Motto zieht die FDP Gevelsberg gegen die Abschaffung des Bankgeheimnisses zu Felde. Ab dem 01. April dürfen Sozialämter, Arbeitsagenturen, Bafög-Stellen und weitere Behörden jederzeit Konto- und Depotnummern, Errichtungs- und Auflösungstag, sowie Namen und Geburtsdatum von Kontoinhaber und Verfügungsberechtigten abfragen. „Diese staatliche Schnüffelermächtigung ist leider kein Aprilscherz", erklärte Heiko Schack, Vorsitzender der FDP Gevelsberg.
Kein Richter und kein Behördenleiter müsse diesen tiefen Eingriff in die Privatsphäre der Bürger zustimmen, so Schack weiter. „Es braucht nicht einmal den Anfangsverdacht für eine Straftat. Der Behörden-Willkür ist Tür, Tor und Konto geöffnet!"
Die den Kreditinstituten entstehenden Mehrkosten würden an die Bankkunden weitergegeben, so dass am Ende alle die Zeche für den rot-grünen Kontrollzwang zahlten. Dabei sei auch überhaupt noch nicht klar, ob der automatisierte Datenabruf wirklich funktioniere, monierte Schack.
Über das Unternehmen
„Selbstverständlich ist Steuerhinterziehung Betrug an den ehrlichen Steuerzahlern", betonte Schack. „Trotzdem darf Kontrolle nicht unverhältnismäßig sein. Jetzt stehen alle Bürger unter Generalverdacht und sind massenhaften, automatisierten Kontrollen ausgesetzt." Wer die Steuerehrlichkeit wirklich fördern wolle, müsse Steuern senken, Ausnahmeregeln vereinfachen und Bürokratie abbauen. Die Konzepte der FDP hierzu lägen auf dem Tisch. „Wir fordern ein einfaches Steuersystem mit nur noch drei Steuersätzen - 15%, 25% und 35% - und wir fordern einen umfassenden Bürokratieabbau", schloss Schack.