(openPR) Schweizer Energieversorger EBL nutzt Baden-Württembergisches Know-how
Rheinfelden, 7. Juni 2010. Der Schweizer Energieversorger EBL, Muttergesellschaft der deutschen EBLD Schweiz Strom GmbH, setzt bei seiner aktuellen Investition in neue erneuerbare Energien auf Baden-Württembergisches Projekt-Know-how. Unter der Federführung von EBL wurde Ende April mit dem Bau des weltweit größten Sonnenkraftwerks in Fresnel-Kollektor-Technologie in Südspanien begonnen. Das solar-thermische Kraftwerk Puerto Errado 2 hat eine Erzeugungskapazität von 30 MW und wird nach seiner Fertigstellung in 24 Monaten ca. 11.000 spanische Haushalte mit Strom versorgen.
In der Umgebung von Calasparra entsteht das solar-thermische Kraftwerk Puerto Errado 2 (PE2). Das Kraftwerk bündelt durch lange Flachspiegelreihen die einfallende Sonnenstrahlung und lenkt diese auf sogenannte Receiver. In diesen wird Wasser erwärmt und verdampft. Dieser Dampf wird dann zur Stromerzeugung in Dampfturbinen geleitet. Die im Kraftwerk angewendete Technologie zeichnet sich durch einen hohen Wirkungsgrad, einen geringen Materialaufwand, die Serienfertigung der Primärreflektoren und schnelle Montage aus. Hohe Umweltverträglichkeit wird zusätzlich durch die – gegenüber anderen solar-thermischen Kraftwerken – wesentlich geringere Landnutzung und den niedrigen Wasserverbrauch erreicht. Der Einsatz einer Trockenkühlung und von wasserfreien Reinigungsrobotern ist ein entscheidender Vorteil gegenüber Kraftwerken, die viel Wasser für Kühlung und Reinigung benötigen. Den hohen Wirkungsgrad und problemlosen Betrieb des Fresnel-Kollektor-Kraftwerks bestätigte eine 1,4 MW-Testanlage, die seit März 2009 an das spanische Netz angeschlossen ist. Für die Erstellung des Kraftwerks ist das Baden-Württembergische Unternehmen Novatec Biosol AG verantwortlich, es überzeugte die EBL durch seine Innovationskraft und die Qualität.
Beat Andrist, Mitglied der Geschäftsleitung EBL und Geschäftsführer EBLD Schweiz Strom GmbH, zum Engagement der EBL in Spanien: „Die Investition in eine Thermisches Solarkraftwerk ist ein nachhaltiger Beitrag der EBL zum Schutz der Umwelt.“ Er ergänzt: „Die internationale Energieagentur sieht solar-thermische Kraftwerke ab 2025 als Alternative zu Grundlastkraftwerken. Unser Engagement ist also auch eine Investition in unsere zukünftige Versorgungssicherheit.“ Errichtet wird das Kraftwerk von der Turbo Sol einem Gemeinschaftsunternehmen der EBL (77% Beteiligung), der Industriellen Werke Basel (IWB, 8% ) und dem Karlsruher unternehmen Novatec Biosol AG (15% feste Beteiligung). Die Gesamtinvestition beträgt 150 Millionen Euro.
EBL denkt und handelt als Energieunternehmen in langen Zeiträumen. Die langfristige Strombeschaffung ist ausgerichtet auf die Erhöhung des Anteils an neuen erneuerbaren Energien. Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 um 30 % des Energieabsatzes mit neuen erneuerbaren Energien abzudecken. Aufgrund der Organform als Genossenschaft bleiben realisierte Gewinne der Firma erhalten und werden für nachhaltige und innovative Energieprojekte zugunsten kommender Generationen eingesetzt.
Über Elektra Baselland (EBL)
Die EBL steht für Strom, Wärme und Telekommunikation
Strom, Wärme und Telekommunikation sind die Kerngeschäfte der privatrechtlichen und unabhängigen Unternehmung EBL mit Sitz in Liestal, Schweiz. EBL setzt sich für eine ökologische Energiegewinnung ein und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Schutz unserer Umwelt. Vom Haushalt bis zur Industrie ist EBL ein kompetenter Ansprechpartner im Bereich Strom, der intelligenten Wärmeerzeugung und -verteilung sowie ein führender Anbieter für überregionale Telekommunikationsdienstleistungen.
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