(openPR) Anfang Mai fand der Solacept®-Solartag 2010 der Westfalen AG in Münster statt. Die Organisatoren aus dem Geschäftsbereich Westfalengas brachten ausgewiesene Fachleute zusammen, die das bisher nicht genutzte Potenzial solarthermischer Großanlagen - insbesondere Mehrfamilienhäuser mit drei bis zehn Wohneinheiten - aus unterschiedlichen Perspektiven und mit verschiedenen Schwerpunkten durchleuchteten.
Referenten waren Wolfgang Rosenthal, Solarpraxis AG, Berlin, der vorstellte, wie neue Segmente erschlossen und Potenziale genutzt werden können; Thomas Otte, Geschäftsführer verschiedener Unternehmen der Immobilienwirtschaft aus Emsdetten, zeigte engagiert die verschiedenen Vorteile solarthermischer Großanlagen auf; Holger Böhning, Projektleiter PAW GmbH & Co. KG aus Hameln, präsentierte innovative Systemtechnik im Solarbereich und Carsten Schmidt, Produktmanager Solarthermie der Westfalen AG, forderte auf: „Machen!“ und betrachtete das Thema von der Finanzierung bis zur praktischen Umsetzung.
Rund 40 Teilnehmer – vorwiegend aus der Sanitär- und Klimabranche sowie Heizungsbauer – waren erschienen, um sich zu informieren, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen. „Die Resonanz war durchweg positiv“, so Schmidt. „Viele waren besonders davon beeindruckt, dass bei der solarthermischen Ausstattung von Mehrfamilienhäusern Mieter, Vermieter und Handwerker gleichermaßen profitieren.“ Der Solacept®-Solartag soll als feste Größe für das Fachhandwerk etabliert werden und einmal im Jahr aktuelle Themen aus dem Arbeitsgebiet Solarthermie aufgreifen.
Westfalen Gruppe
- Industrieweg 43
48155 Münster
Über das Unternehmen
Die Westfalen AG wurde 1923 in Münster gegründet. Mit rund
1 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erzielte das Familienunternehmen mit dem Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Fritsch-Albert an der Spitze 2009 einen Umsatz von deutlich über einer Milliarde Euro.
Mit der Marke Westfalengas gehört das Unternehmen zu den führenden Flüssiggas-Versorgungsunternehmen in Deutschland. Westfalengas eignet sich für über 2 000 Anwendungen: als netzunabhängige Wärmeenergie – auch in Kombination mit solarthermischen Anlagen –, zur Beheizung von Werkhallen und landwirtschaftlichen Gebäuden oder für thermische Prozesse in Industrie und Gewerbe sowie als Antriebsenergie für Autos (Autogas/LPG). Mit Autogas versorgt das Unternehmen bundesweit knapp 800 der insgesamt 5 800 öffentlichen Autogastankstellen. Dabei handelt es sich um Stationen unterschiedlichster Marken und Gesellschaften. Zudem plant, installiert und versorgt Westfalengas Autogas-Tankstellen für betriebliche Fahrzeugflotten.
Im Geschäftsbereich Tankstellen verfügt die Westfalen AG mit 255 Stationen über das größte konzernunabhängige Netz von Markentankstellen in Deutschland – überwiegend in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Über 80 dieser Tankstellen bieten auch Autogas (LPG) und erzielen dabei weit über dem deutschen Durchschnitt liegende Absätze. Die Westfalen Service Card, eine Tankkarte für Unternehmen mit einer Fahrzeugflotte, wird an rund 5 000 Tankstellen (Westfalen, Agip, Aral, Markant, OMV und Total) deutschlandweit als bargeldloses Zahlungsmittel akzeptiert.
Der Geschäftsbereich Technische Gase ist mit zahlreichen Niederlassungen, Vertriebsbüros, Lägern und Werken sowie Tochtergesellschaften in Frankreich, Benelux, Österreich und der Schweiz weit über das ursprüngliche münsterländische Vertriebsgebiet hinaus gewachsen. Die Westfalen AG produziert und vertreibt etwa 300 Gase und Gasgemische für nahezu alle Einsatzbereiche in Industrie und Handwerk, Lebensmittelherstellung, Labor und Medizin. Besondere Bedeutung hat die Entwicklung innovativer Gaseanwendungen, die industrielle Prozesse optimieren. Kältemittel und Wärmeträger für die Kühl- und Klimatechnik ergänzen das Lieferprogramm.