(openPR) Essen, 01.06.2010. Hinter die Kulissen blicken, Details erfahren und Fragen stellen. Das können Besucher am 10. Juni 2010 und 06. Juli 2010 in der Zeit von 16.00 – 17.00 Uhr bei Führungen durch das GrugaCarree an der Messeallee in Essen-Rüttenscheid. Der Architekt Axel Koschany nimmt Interessierte mit auf einen kleinen Spaziergang durch die Wohn-Oase. Anlass ist die Route der Wohnkultur, ein Beitrag der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Ziel ist es, den Besuchern die umgesetzten Ideen und Architekturkonzepte zu vermitteln. Die Führung ist kostenlos. Treffpunkt: Messeallee 20 – Am Wasserbecken. Eine Anmeldung ist erforderlich: THS Wohnen GmbH, Telefon: 0209-35975-255.
2003 gewannen die Architekten Koschany + Zimmer Architekten KZA zusammen mit dem Düsseldorfer Büro Petzinka Pink den von der THS ausgelobten Wettbewerb. Beiden Architekturbüros gelang es, die sehr unterschiedlichen Konzepte harmonisch miteinander zu verknüpfen. „Ende 2006 war das Bauvorhaben dann nahezu fertiggestellt und die ersten Mieter konnten einziehen“, so Christina Maas, GrugaCarree-Projektleiterin bei KZA. „Uns ging es um unverwechselbare Architektur, die mit farbigen Akzenten und Balkonelementen auch ein Augenzwinkern erlaubt. Zwei L-förmige Baukörper schieben sich an den Ecken des Carrees über- bzw. untereinander, so dass versetzte Öffnungen und Durchgänge entstehen. Das war der Grundgedanke. So ermöglichten wir spannende Ein-, Aus- und Durchblicke. Und dann integrierten wir einen begrünten Innenhof als Oase und Rückzugsgebiet, das allen Bewohnern – jung und alt – zur Verfügung steht.“
Die insgesamt 57 hellen und großzügigen Wohnungen ermöglichen sowohl klassisches als auch offenes Wohnen. Familien mit Kindern, Paare und Singles, Studierende und Senioren: Für alle Bewohner halten die Architekten das entsprechende Raumprogramm bereit. „Architektur, in der sich Menschen wohlfühlen einerseits, aber auch eine Durchmischung des Wohnraumangebots speziell für generationsübergreifendes Wohnen andererseits: Genau darauf kam es uns an“, fasst Axel Koschany, geschäftsführender Partner bei KZA, die Ziele zusammen. „Wir müssen uns insbesondere als Architekten mit dem demographischen Wandel beschäftigen und uns mit den Bedürfnissen der Menschen, für die wir bauen, auseinandersetzen. Generationsübergreifendes Wohnen ist dabei ein wichtiger Aspekt.“
Link für weitere Informationen:
http://www.routederwohnkultur.de/touren-buchung
http://www.kza.de/index.php?f_categoryId=3&f_articleId=851










