(openPR) 2009 blickt das Architektenbüro Koschany + Zimmer Architekten KZA auf 50 Jahre Planen und Bauen zurück. 1959 von dem Architekten Günter Koschany gegründet, ist KZA als gewachsenes Büro auch heute noch in zweiter Generation in der Metropolregion Ruhr, in Essen, ansässig. Mit seinen rund 50 Mitarbeitern liegt die Stärke des Büros darin, sich immer wieder – unbefangen und neugierig – mit neuen Aufgaben zu befassen und qualitätsvolle und individuelle Lösungen zu finden. „Der Kunde und seine Wünsche stehen immer im Mittelpunkt unserer Arbeit,“ so Wolfgang Zimmer, geschäftsführender Partner bei KZA, „für ihn versuchen wir stets extrem lösungs- und kundenorientiert zu arbeiten. Absolute Zuverlässigkeit in punkto Qualität, Termintreue und Kosten sind dabei die Grundlagen unserer Arbeit“.
Internationale Tätigkeit
Zunächst vorrangig in Deutschland tätig, knüpft das Büro seit einigen Jahren Kontakte ins Ausland. „Seit 2009 unterhält KZA eine Niederlassung in Dubai, unser Büro KZA Middle East,“ fasst Axel Koschany, geschäftsführender Partner KZA, die jüngsten internationalen Büroentwicklungen zusammen: „Wir entwerfen und bauen derzeit für ALDI Irland ein Logistikzentrum im County Cork, und für einen georgischen Investor planen wir einen Hotelkomplex an der Schwarzmeerküste. Nach unseren Entwürfen entstehen darüber hinaus aktuell in Dubai ein Autismuszentrum und das Apartmenthochhaus ‚Burjside Boulevard’.“
Nationale Projekte
Neben einer Reihe von Projekten in Süddeutschland liegt der Schwerpunkt der Bürotätigkeit in Deutschland weiterhin in der Metropolregion Ruhr. Hier entstand neben Logistikzentren, Verwaltungs- und Wohngebäuden 2006 für ALDI Süd eine neue Hauptverwaltung in Mülheim an der Ruhr. Für das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz planten die Architekten ein Verwaltungs- sowie ein Labor- und Werkstattgebäude im Essener Süden. Für die Fachhochschule für Ökonomie und Management errichtete KZA zwei neue Seminar- und Hörsaalgebäude und einen Verwaltungstrakt. In Gelsenkirchen wurden Teile des Marienhospitals umgebaut, Bottrop erhielt das Gesundheitszentrum Quellenbusch, Düsseldorf eine neue Automeile am Höherweg und Essen-Rüttenscheid ein modernes Wohnquartier, das GrugaCarree.
Die Anfänge
Mit Industrie- und Forschungsbau ging es 1959 bei dem Gründerbüro Günter Koschany Architekten GKA los. Nach seinem Studium kam Günter Koschany 1958 nach Essen. Ein Jahr später machte er sich selbstständig und stellte bald darauf seinen ersten Mitarbeiter ein. Den Schwerpunkt des Büros legte Koschany zunächst auf den Bereich Industrie und Forschung, dann folgten Wohn- und Verwaltungsprojekte. „Ich musste damals für den Ruf des Architekten etwas tun – denn Architekten galten als Häuslebauer“, erinnert sich Günter Koschany an seine beruflichen Anfänge und seine Motivation.
Es galt, an der Sache orientiert mit den neuen Bauherren zusammen individuelle, qualitativ hochwertige Gebäude zu entwickeln. Technik und Architektur zu vereinigen und in Einklang zu bringen, das war der Anspruch des Jungarchitekten. „Als Architekt ist er ein Baumeister und als Baumeister ein Ästhet“, so die Presse damals. An einen guten Start in Essen erinnert sich der gebürtige Oberschlesier: Offenheit und Gastfreundschaft der Essener prägten seine Erfahrungen.
Die zweite Generation
„Mit einem guten Gefühl habe ich das Büro 1998 an die zweite Generation, meinen Sohn Axel und seinen Partner Wolfgang Zimmer, übergeben,“ erinnert sich der Bürogründer. Das Büro kann heute 50 Jahre Kompetenz in den Feldern Gewerbe und Logistik, Verwaltung und Bildung, Wohnen und Gesundheit, Hotel und Kultur aber auch Städtebau und Verkehr vorweisen. Gute Planung, Bauleitung mit Erfahrung und seriöse Beratung gehören zu den drei großen Eckpfeilern der Dienstleitungen von KZA. In Zukunft werden sich weitere aktuelle Themen hinzugesellen: Die Architekten und Bauingenieure beschäftigen sich schon heute mit neuen Konzepten zu den Themen Green Building, Bauen im Bestand und Barrierefreiem Wohnen.
Unternehmerische Verantwortung
Der Blick von KZA ist in die Zukunft gerichtet: „Zukunft aus Tradition“ ist Motto des Jubiläumsjahres und gleichzeitig Leitlinie des Büros. Zu dieser Tradition gehört wie selbstverständlich unternehmerische Verantwortung wie sie bei KZA seit 50 Jahre gelebt wird. Was heute neudeutsch „corporate social responsibility“ heißt, setzte Günter Koschany bereits seit den 1970er Jahren um. Von Anfang an standen neben dem sozialen auch das kulturelle Engagement im Mittelpunkt seiner Arbeit. Stadtgestaltung nach dem Maßstab von Kindern und das Engagement im Freundeskreis Theater & Philharmonie waren und sind Schwerpunkte seiner ehrenamtlichen Tätigkeit, für die er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde. KZA setzt heute weitere Schwerpunkte und unterstützt nachhaltige Architektur sowie ökologisches, ökonomisch, sozial und kulturell hochwertiges Bauen. Mehrere Entwürfe von KZA entsprechen bereits den Kriterien des 2008 entwickelten Gütesiegels der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen, kurz DGNB. Energiekosten und Klimaerwärmung sind Themen des neuen Jahrtausends und stellen entsprechende bauliche Anforderungen. „Als Architekten müssen wir diese Diskussion führen und lenken und die notwendigen Antworten für die Lebensräume von Morgen finden“, so Wolfgang Zimmer und Axel Koschany.
Link für weitere Informationen: www.kza.de












