(openPR) Planegg-Martinsried, 1. Juni 2010 - Die telegate AG veräußert ihre 100-prozentige italienische Tochtergesellschaft telegate Italia S. r. I., Turin, sowie die zwei in Italien betriebenen Call Center, in denen telegate das Telefonauskunftsgeschäft für den italienischen Markt operativ abgewickelt hat. Die Tochtergesellschaft geht über auf SEAT Pagine Gialle S. p. A., Italiens führendem Anbieter von Verzeichnismedien. Die beiden Call Center in Livorno und Turin inklusive der dortigen Mitarbeiter sowie einigen Sachwerten und vertraglichen Verpflichtungen übernimmt der führende italienische Call-Center-Dienstleister Contacta S. p. A. über zwei Tochtergesellschaften. Alle übernommenen Mitarbeiter erhalten mehrjährige Beschäftigungsgarantien. Beide Transaktionen wurden zum 1. Juni 2010 wirksam. Der Mittelzufluss für den telegate Konzern aus beiden Transaktionen liegt insgesamt bei rund 3,5 Mio. Euro.
Hintergrund der aktuellen Transaktionen ist zum einen die Situation im italienischen Telefonauskunftsmarkt, der sich in einer bereits fortgeschrittenen Konsolidierungsphase befindet und heute keine nachhaltigen Wachstumsperspektiven mehr für die telegate Gruppe bietet. Zum anderen begründet sich der Verkauf der Gesellschaft und des operativen Geschäfts in Italien aus der veränderten strategischen Ausrichtung und der Transformation des Geschäftsmodells der telegate AG. Die telegate AG wandelt sich von einem klassischen Telefonauskunftsanbieter zu einem Spezialisten für Lokale Suche und digitalen Vermarkter des Mittelstands. Das Unternehmen konzentriert seine Geschäftsaktivitäten auf den deutschen Kernmarkt und möchte hier die großen Wachstumsperspektiven im Markt für Lokale Suche entschlossen für sich nutzen. Im ersten Quartal 2010 war das Werbevertriebsgeschäft um fast 20 % gegenüber dem Vorjahr dynamisch gewachsen.
Über telegate Italia S .r. I.:
telegate Italia S.r.I. zählt seit dem Jahr 2000 zur telegate Gruppe. Das Teilsegment Italien erzielte im Geschäftsjahr 2009 Umsätze in Höhe von 20,8 Mio. Euro bei einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 1,5 Mio. Euro. Damit trug das Teilsegment Italien im vergangenen Jahr etwa 14 Prozent zum Konzernumsatz bzw. rund 4 Prozent zum operativen Gewinn des Unternehmens bei.









