(openPR) Neigungssensor der GEMAC misst Elevations- sowie zukünftig auch Azimutachse, steigert damit die Effizienz und senkt Materialkosten. Erster Prototyp wird auf dem Messestand C4.218 der Intersolar, vom 9. - 11. Juni 2010 in München präsentiert.
Genauigkeiten von mindestens 0,5 Grad bei direkter und einfacher mechanischer Ankopplung an den Solarkollektor ermöglichen die Neigungssensoren der GEMAC-Gesellschaft für Mikroelektronikanwendung Chemnitz mbH. Sie messen unabhängig vom Antriebs- und Getriebespiel des Nachführsystems (auch Tracker genannt) den optimalen Winkel zur Sonne. Mit nur einem Sensor können derzeit Elevations- und zukünftig auch die Azimut-Achse erfasst werden.
Diese kombinierte Messung des Horizontalkippwinkels und der Schwenkbewegung direkt an der Rückseite der Kollektoren, anstatt mit einem integrierten Drehgeber am Getriebe, hat für den Anlagenbetreiber Vorteile: So sind Winkelabweichungen minimierbar, weil mechanische Toleranzen, wie etwa das Getriebespiel, oder äußere Umwelteinflüsse, wie beispielsweise Wind, detektiert und ausgeglichen werden können. Zudem ist die externe Anbringung eines Neigungssensors kostengünstiger, er ist einfach zu montieren und bei Bedarf leichter austauschbar.
Eine wichtige Rolle spielen diese Neigungssensoren im Einsatz bei thermischen und photovoltaischen Konzentratoren. Das sind neueste Solartechniken, die durch Lichtbündelung die Energiedichte erhöhen und Kosten senken. Bei einer optimalen Sonnenausrichtung der Panels beziehungsweise parabolischen Spiegel kann ein Wirkungsgrad bis zu 40 Prozent erreicht werden.
Hinweis an die Presse: Sie können ein themenbezogenes Bild anfordern, Motiv: Neigungssensor für die Messung der Elevations- sowie zukünftig auch Azimutachse an Solarkraftanlagen.













