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Osteuropäer müssen den Gürtel enger schnallen

Bild: Osteuropäer müssen den Gürtel enger schnallen
Quelle: RegioData Research GmbH, Konsumausgaben CEE ? Ausgabe 2010
Quelle: RegioData Research GmbH, Konsumausgaben CEE ? Ausgabe 2010

(openPR) Die fetten Jahre sind vorbei: Der Privatkonsum der Osteuropäer hat im vergangenen Jahr deutlich nachgelassen, große Wachstumssprünge sind mittelfristig auch nicht mehr zu erwarten.
Wenn der Konsum in Osteuropa nachlässt, kann sich das auch auf österreichische Unternehmen negativ auswirken.



Trend: Dynamik in Osteuropa lässt nach!
Nach extrem dynamischen Jahren brachte das Jahr 2009 eine Ernüchterung in den meisten osteuropäischen Ländern. Die Konsumausgaben in der Region stiegen nur noch moderat, in manchen Ländern gab es sogar eine Stagnation bis hin zu leichten Rückgängen. Selbst Slowenien als Musterschüler in der Region erreicht nach 20 Jahren Transformation nur knapp 65% des österreichischen Niveaus bei den privaten Konsumausgaben.

Trend: Rumänien und die Ukraine steigen auf die Bremse, Polen bleibt stabil!
Mit leichten Zuwachsraten für 2009 sind Polen, Slowenien oder die Slowakei jene Länder in der Region, in denen der private Konsum auch angesichts der Krise noch stabil geblieben ist. Dramatisch ist die Situation in Rumänien und in der Ukraine, wo die privaten Konsumausgaben für 2009 stark zurückgingen.

Trend: Zuerst das Essen, dann das Vergnügen!
Mit Ausnahme von Slowenien werden im osteuropäischen Raum zwischen 20% (Tschechien) und über 50% (Ukraine) der privaten Konsumausgaben für Le-bensmittel und Getränke getätigt. Zum Vergleich: In Österreich macht dieser Bereich nur 18% aus.

Trend: Warum auch Österreich ein Problem dabei hat!
Wenn Haushalte in Osteuropa weniger konsumieren, stellt dies auch für österreichische Unternehmen ein Problem dar. Die Folge daraus können beispielsweise weniger Umsatz für Einzelhändler oder Exportrückgänge für produzierende Un-ternehmen sein, die in der Region tätig sind.

Die fetten Jahre sind vorbei!
Nach extremen Zuwächsen im Bereich der privaten Konsumausgaben haben einige der osteuro-päischen Staaten eine Stagnation bis hin zu leichten Rückgängen im Jahr 2009 hinnehmen müssen. So brachte das vergangene Jahr einen Rückgang von circa 3,5% in Ungarn und von rund 0,5% in Tschechien, nachdem die Zuwächse für den Zeitraum 2001-2009 bei über 65% in Ungarn und circa 50% in Tschechien lagen. Heutzutage gibt beispielsweise ein ungarischer, tschechischer oder slowakischer Haushalt je rund 11.000 Euro für den privaten Konsum im Jahr aus. Im Vergleich dazu liegt ein österreichischer Haushalt bei rund 35.000 Euro im Jahr.
Schwieriger erweist sich die Situation in den anderen untersuchten Ländern Rumänien, Bulgarien, Serbien, Kroatien oder Ukraine. In diesen Ländern fielen die Rückgänge im Jahr 2009 stärker aus. So gingen beispielsweise die privaten Konsumausgaben in Rumänien um circa 5% und in der Ukraine um circa 10% zurück. Bemerkenswert ist, dass in absoluten Zahlen ge-sehen Kroatien die EU-Länder Ungarn oder Polen bei den privaten Konsumausgaben überholt hat. Dass auch die Ausgaben der tschechischen oder slowakischen Haushalte niedriger als die der kroatischen Haushalte sind, hängt jedoch damit zusammen, dass die durchschnittliche Größe eines kroatischen Haushaltes größer ist als in Tschechien oder in der Slowakei.
Als relativ krisenfest haben sich Polen, Slowenien und die Slowakei erwiesen. Hier stiegen die Konsumausgaben auch im Jahr 2009 an.


Fixkosten verschlingen mehr als die Hälfte der Gesamtausgaben!

Die Ausgabenstruktur der Haushalte zeigt auch, wie entwickelt ein Land wirtschaftlich ist. Wäh-rend ein ukrainischer Haushalt mehr als die Hälfte der Ausgaben für Ernährung aufwendet, braucht ein slowenischer Haushalt lediglich 18% dafür. Die Ausgabenstruktur eines Landes wie Slowenien entspricht bereits etwa der Ausgabenstruktur Österreichs. Die Fixkosten (Ernährung, Wohnung, Transport) verschlingen je nach Land zwischen rund 45% in Slowenien und circa 70% in der Ukraine.

Modebewusste Osteuropäer!

Mode ist nach wie vor das Statussymbol vieler Osteuropäer. In den untersuchten Ländern werden zwischen 4% und 8% der privaten Konsumausgaben für den Bereich Bekleidung und Schuhe aufgewendet. Insbesondere kroatische, slowenische und ukrainische Haushalte lassen sich Mode rund 8% ihrer jährlichen Konsumausgaben kosten. Dieser Prozentsatz entspricht bereits jenem der österreichischen Haushalte.
Sehr modebewusst scheinen insbesondere die Kroaten zu sein. Mit rund 930 Euro pro Haushalt pro Jahr geben sie für Mode mehr aus als Slowaken (750 Euro), Tschechen (580 Euro) oder Polen (520 Euro).

Auswirkungen auf Österreich!

Die Konsumzurückhaltung der Osteuropäer wirkt sich auch auf die österreichische Wirtschaft aus. Einige der heimischen Unternehmen sind in Osteuropa wirtschaftlich stark engagiert. Für Produktionsunternehmen, die nach Osteuropa exportieren, kann diese Situation zu kurzfristigen Exportrückgängen führen. Handelsunternehmen, die Filialen in der Region haben, müssen ins-besondere an schlechten Standorten mit vorübergehenden Umsatzeinbußen rechnen. Auch durch die teils starken Währungsverluste sind die in Euro geführten Bilanzen österreichischer Unternehmen belastet. Und Immobilienetwickler haben nach dem Platzen der Immobilienblase im vergangenen Jahr ihre Ziele im Hinblick auf die Fertigstellung neuer Immobilien ohnehin revidiert.
„Österreichische Unternehmen haben in den letzten Jahren vom starken Aufholprozess in Ost-europa profitiert“, erklärt Mag. Mark Ruhsam, Marketingleiter von RegioData Research. Jetzt heißt es, die Durststrecke zu überdauern. Der Aufholprozess Osteuropas ist unterbrochen, aber nicht gestoppt. Es ist mittelfristig wieder mit guten Zuwächsen zu rechnen, allerdings vermutlich nicht im selben Ausmaß wie vor der Krise.

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