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Marienkrankenhaus setzt Neonatales-Screening

20.05.201017:07 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Hamburg, 20.05.2010
„Mütter werden heute bei einer Spontangeburt bereits häufig 48 Stunden nach der Entbindung, und 72 Stunden nach einem Kaiserschnitt aus dem Krankenhaus entlassen. Zu diesem Zeitpunkt sind Neugeborene mit einem Herzfehler jedoch noch nicht auffällig“, erklärt Dr. med. Axel Hennenberger, Chefarzt der neonatologischen Intensivstation des Kath. Kinderkrankenhauses Wilhelmstift am Marienkrankenhaus Hamburg. „Wenn wir aber noch vor der Entlassung, über die bekannten diagnostischen Möglichkeiten hinaus, die arterielle Sauerstoffsättigung der Neugeborenen an den Armen und Beinen messen, können wir angeborene Herzfehler frühzeitig aufdecken“, ergänzt Priv. Doz. Dr. med. Holger Maul, Chefarzt der Frauenklinik mit den Schwerpunkten Geburtshilfe und Perinatalmedizin.

Damit folgen die beiden Chefärzte einer kürzlich herausgegebenen Studie der Swiss Society of Neonatology. Diese besagt, dass die routinemäßige Pulsoximetrie bereits am ersten Lebenstag geeignet ist, um angeborene Herzfehler bei Neugeborenen zu diagnostizieren. Die klinische Routineuntersuchung im Wochenbett wird in der Schweiz im Durchschnitt am zweiten oder dritten Lebenstag durchgeführt. Die Messung erfolgt mit einem Clip oder Klebesensor am Fußballen oder Handgelenk des Säuglings. Anhand der Sauerstoffsättigung des Blutes und der Vitalzeichen lassen sich die Zeichen einer möglichen Herzinsuffizienz erfassen. Das Verfahren des Neugeborenen-Screenings wird nun flächendeckend auf den Neugeborenen Wochen-stationen im Marienkrankenhaus eingesetzt.

Die erfahrenen Ärzte weisen besonders darauf hin, dass das Messgerät, ein sogenanntes Pulsoximeter, durch Spendengelder finanziert wurde. „Wir bedanken uns sehr für das Engagement und die Spendenbereitschaft ehemaliger Patienten und beim Freundes- und Förderkreis am Marienkrankenhaus Hamburg e.V. für die tatkräftige Unterstützung“.

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