(openPR) Im Rahmen eines DeutschlandGroup-Treffens sprach sich Thomas Heilmann, Stellv. Vorsitzender der Berliner CDU, für einen stärkeren Grundsatz-Disput in Berlin:
"Diese Stadt steht genau an einer Weiche, in eine entweder glorreiche Zukunft -und das ist durchaus möglich- oder in einen Niedergang, den es in anderen Städten auch gegeben hat.
Buenos Aires war Anfang des letzten Jahrhunderts eine der 5 reichsten Städte der Welt und ist 100 Jahre lang abgestiegen. Und es gibt Städte wie New York, die sind abgestiegen und haben dann irgendwann in den 90ern die Trendwende geschafft.
Schafft Berlin die Trendwende oder nicht, ist offen. Der Satz "arm aber sexy" ist genau das Falsche - nämlich wir lassen es so wie es ist, fühlen uns aber dabei wohl.
Das so lassen ist der sichere Abstieg. Ich glaube, dass wir einen Disput in der Stadt brauchen. Wie wollen wir eigentlich welche Ziele erreichen? Es gibt natürlich 20 andere Wege, die man gehen kann.
Ich kann Sie nur alle auffordern ...dafür etwas zu tun, weil die Stadt es dringend braucht!
Wir müssen die Energie haben, die wirtschaftlichen Themen die die Stadt hat auch mal anzugehen. Wir versaubeuteln eine Chance nach der nächsten, weil wir das Gefühl haben, Wirtschaft brauchen wir nicht.
Die ganze Einstellung ist mir am deutlichsten geworden bei der Begründung Flughafenschließung Tempelhof.... Die Begründung war, "wir haben hier sowieso keine Industrie, also brauchen wir für die auch keinen Flughafen". Unabhängig ob wir jetzt den Flughafen brauchen, die alte Debatte will ich gar nicht aufmachen. Aber .. "wir haben sowieso keine Industrie, also kriegen wir sie auch nicht", zeigt ja die ganze Einstellung.
Und das ist eine Frage der Einstellung. Die Frage ist, wie wollen wir das ändern. Und das ist im Unternehmer-deutsch ein echter "change managment" Prozess. Das wird nicht ein Senat lösen können und das wird auch nicht eine Partei lösen können.
Das wird nur gehen wenn wir alle zusammen uns entschließen: "das machen wir jetzt besser"!"













