(openPR) Stop-Loss Order, umgangssprachlich Stopps, sind vom Anleger festgelegte Punkte, bei denen eine Kapitalanlage z.B. in Aktien wieder verkauft wird. Dabei können diese Stopps sukzessive Gewinne sichern oder aber Verluste begrenzen. Bereits beim Einstieg in eine Aktie sollte die Strategie und damit auch die Stopps festgelegt werden. Stopps sind einer der wichtigsten Punkte bei einem Investment. Ohne sie zu handeln kann hoch riskant sein, zu schmerzlichen Verlusten führen und ist im Prinzip fahrlässig. Allerdings ist auch klar, dass diese Art des Risikomanagements bei einem Großteil der Anleger völlig unbekannt ist. In der Regel setzen die meisten privaten Investoren auf ein diversifiziertes Portfolio oder einen dementsprechend strukturierten Fonds und denken, dass dem Risikomanagement dadurch Genüge getan sei. Die extremen Verluste im Jahr 2008 zeigen erneut, wie anfällige alle Aktien sind wenn der Gesamtmarkt fällt und das Marktumfeld eindeutig negativ ist. Eine Aufteilung des Kapitals auf mehrere Aktien, auch nach Ländern, bringt dabei keine Sicherheit.
Wie wende ich Stopps richtig an
Eine feste Regel oder Formel gibt es dabei nicht, da die Stopp-Strategie stark von der Art zu handeln und der Risikoneigung des Anlegers abhängt. Bei langfristig orientierten Depots mit mehreren Werten und geringerer Gewichtung der Einzelwerte können die Stopps weiter weg gelegt werden, um der Aktie Platz für kleine Korrekturen zu lassen. Bei einem eher kurzfristig orientierten Tradingansatz mit höherer Gewichtung sollten die Stopps hingegen relativ knapp gesetzt werden, um den Verlust schnell zu begrenzen. Die konkreten Stoppmarken müssen nach dem individuellen Handelsansatz festgelegt werden.
Verlustbegrenzung und Gewinnsicherung
Anhand des S&P 500 Charts wird deutlich, welchen starken Schwankungen die Aktienmärkte in den vergangenen 10 Jahren unterlegen waren. Im Gegensatz zu der Zeit davor kann sich der Anleger nicht ohne Weiteres auf langfristig steigende Kurse verlassen. Bei derartig negativen Entwicklungen werden sich auch nur wenige Aktien im Markt diesem Trend entziehen können. Insofern ist neben der Verlustbegrenzung auch eine Absicherung der Gewinne von großer Bedeutung.
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