(openPR) Die Börse boomt. Der deutsche Aktienindex DAX „knackte“ jüngst die 10.000er Marke. Am Leitmarkt USA kletterte der Dow Jones Index erstmals über 17.000 Punkte. Geht es nun weiter nach oben, oder müssen wir jetzt mit dem nächsten Crash rechnen?
Die Meinungen dazu gehen unter Experten weit auseinander. Die einen sehen noch lange kein Ende der Aufwärtsbewegung und die anderen prognostizieren einen Crash. Letztlich erfahren wir stets erst im Nachhinein, ob sich die „Rally“ fortsetzte oder nicht.
Eine Möglichkeit, mit der Anleger ihre bestehenden Depotpositionen gegenüber rückläufigen Kursen schützen können, ist die so genannte Stop-Loss-Order.
Stop-Loss-Kurs: Verkaufsorder mit Limit
Eine Stop-Loss-Order ist eine Verkaufsorder, die mit dem Erreichen eines vorab definierten Kurses ausgelöst wird. Beispiel: Die Aktie XY notiert derzeit bei 100 Euro. Der Stop-Loss-Kurs wird bei 95 Euro platziert. Sobald der Kurs die Marke von 95 Euro erreicht, wird die Aktie „bestens“, das heißt zum aktuellen Marktpreis, veräußert.
Stop-Loss-Orders können bei allen gängigen Depotanbietern im Depot hinterlegt werden, so dass im Fall der Fälle automatisch der Verkauf ausgelöst wird.
Platzierung der Stop-Loss-Order
Nachdem eine Aktie erworben wurde, kann die Stop-Loss-Order direkt im Depot platziert werden. Der Vorteil liegt klar auf der Hand. Sollte die Aktie nicht wie gewünscht im Kurs steigen, wird die Aktie bei Erreichen des Verkaufslimits automatisch veräußert und der Verlust begrenzt.
Bei dem einen oder anderen Depotanbieter besteht ebenfalls die Möglichkeit, einen so genannten „Trailing-Stop-Loss-Kurs“ im Depot zu hinterlegen. Steigt der Aktienkurs an, wird das Verkaufslimit der Stop-Loss-Order sukzessive nach oben angepasst. Einmal erzielte Gewinne, können damit in einer einfachen Art und Weist abgesichert werden.
Fazit:
Die Stop-Loss-Orders ist eine sehr gute Möglichkeit, das Depot gegen fallende Kurse abzusichern, die auch für Laien in der Praxis einfach umsetzbar ist.










