(openPR) AFW koordiniert Bildungsreisen russischer Wirtschaftsführer
Eine Gruppe von 15 hochrangigen russischen Führungskräften besuchte gestern im Gewerbegebiet Goslar-Bassgeige das international erfolgreiche und für ihre Innovationen vielfach preisgekrönte Unternehmen Brandschutz Stöbich GmbH. Unter ihnen waren auch Professor Sergej Kalendjian, Dekan der Akademie für Volkswirtschaft der Russischen Konföderation, Moskau, sowie Professor Andrej Nechajev, Präsident einer Bank und einst Wirtschaftsminister im Kabinett Boris Jelzin. Die Russen kamen auf Einladung der AFW Wirtschaftsakademie Bad Harzburg, die schon seit den Tagen der politischen Wende vor 20 Jahren der neuen Garde russischer Wirtschaftsmanager professionelle Einblicke in die kreativen Praktiken und Aufbauleistungen der deutschen Wirtschaft gewährt.
Die Unternehmensgruppe Stöbich Brandschutz mit ihren 480 Mitarbeitern gilt der AFW als Musterbeispiel für technische Innovation und wirtschaftliche Expansion des deutschen Mittelstands. Sie ist mittlerweile in über 30 Ländern tätig und beansprucht in der Sicherheitstechnik für industrielle Objekte und schützenswerte öffentliche Gebäude die weltweite Marktführerschaft. Im neuen Russland stattete Stöbich sowohl den Moskauer Flughafen Sheremetjewo, die Duma, das Parlament der Russischen Föderation, wie auch die Residenz des russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin mit einem hochsensiblen Alarmsystem und hochwirksamen Feuerschutzwänden aus. Mit Waldemar Seher, einem perfekt Russisch sprechenden Diplom-Ingenieur, treibt Stöbich das Russlandgeschäft weiter voran. Seine Lieblingsidee ist die Ausstattung des weltberühmten Bolschoj Theater in Moskau, das gerade schrittweise saniert wird.
Eine weitere Station auf der von der AFW moderierten Bildungsreise der Russen sind VW und die Autostadt in Wolfsburg, denen die Gruppe Montag ihren Besuch abstattet. Die Reise markiert zugleich ein 20jähriges Jubiläum in der deutsch-russischen Bildungsarbeit. Seit 1990 erwarben Tausende russischer Führungskräfte als Abschluss ihres deutschen Managementstudiums, das „Harzburg-Diplom“ der AFW. „65 Jahre nach Ende des Krieges und 20 Jahre nach der politischen Wende ist die Wiederannäherung zwischen Russland und Deutschland und die freundschaftliche Kooperation der Manager beider Länder ein ermutigendes Zeichen für die Aussöhnung beider Völker“, sagte AFW-Geschäftsführer Dipl.-Ökonom Axel Schaper der „Wirtschaft“.








