(openPR) Oppenheim/Rhein (mxp) - Des einen Freud ist des anderen Leid. Nicht nur die plötzliche Wetterumstellung von Winter auf Frühling macht so manch einem unter uns mächtig zu schaffen. Mit dem Einzug des Frühlings und dem Erwachen der Natur kommen auch die Pollen ins Spiel.
Im März sind bereits Erle und Haselnuss sehr aktiv, und die Allergiker beginnen zu niesen, zu schnäuzen, sich zu jucken, die Augen zu reiben - kurzum, der Körper reagiert überreizt, zumal zu Ostern in der Südwesthälfte auch die Birke langsam mit der Aussendung ihrer Pollen beginnen dürfte.
Abhilfe können bei Pollenallergikern nur die Hochgebirge oberhalb von 1500 Metern oder die Meeresküste schaffen. Nur ein übermäßig feuchtes Jahr, das die Pollen immer wieder aus der Luft „auswäscht“, vermag wettermäßig den Betroffenen Linderung zu verschaffen. Deshalb sollte bei wachsenden Beschwerden der Hausarzt konsultiert werden. Desensibilisierung, Bioresonanz, Akkupunktur, Zink-Histidin-Präparate - es gibt verschiedene Ansätze, doch nicht allen kann geholfen werden und ein und dieselbe Behandlung schlägt je nach Patient sehr unterschiedlich (oder gar nicht) an.
Darüber hinaus gesellt sich mit dem Fortschreiten der Jahreszeit allmählich auch ein steigender UV-Index hinzu, sodass sich insbesondere empfindliche hellhäutige Menschen unbedingt an die empfohlenen Maximalzeiten für ein Sonnenbad halten sollten, wenn sie sich nicht unnötig einem stark erhöhten Krebsrisiko aussetzen wollen. In Australien kann man davon bereits ein - erschreckendes - Lied singen. Zum Glück ist es damit bei uns noch nicht ganz so schlimm, doch die zu erwartende Entwicklung verheißt nichts Gutes für die kommenden Jahre. Die Ozonschicht wird nach wie vor weiter dünner und ein Ende dieser Entwicklung ist in den nächsten 10 Jahren nicht in Sicht.
Zu allem Überfluss gesellt sich im Verlauf von sonnigen und sehr warmen Witterungsabschnitten zwischen Mai und August auch noch der Ozonsmog hinzu. Hohe Konzentrationen können besonders alten Menschen und Kindern Probleme bereiten. Die Schleimhaut wird gereizt, die Atmungsorgane werden beeinträchtigt, Übelkeit kann sich breit machen. Lassen Sie sich bei Verdacht auf eine negative Reaktion bei länger andauernden hohen Ozonkonzentrationen auf jeden Fall von einem Arzt untersuchen und beraten.
Autor Udo Baum, Meteorologe von „Der Wetterbote“ (http://www.wetterbote.de) wünscht Ihnen einen beschwerdearmen Frühling.
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