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Weiter steigende Tendenz bei den Ausbildungsverträgen in den Freien Berufen

(openPR) Die Bereitschaft der Freien Berufe, Ausbildungsplätze bereitzustellen, ist unverändert groß. Dies bestätigt die Frühjahrsumfrage zur Zahl der bereits für das neue Ausbildungsjahr abgeschlossenen Ausbildungsverträge bei den Freien Berufen. Zum 31. März 2010 waren schon 539 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, das ist eine Steigerung von mehr als 20 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. „Ich bin zuversichtlich“, so Hans-Peter Küchenmeister, Präsident des Landesverbandes der Freien Berufe in Schleswig-Holstein, „dass wir das außerordentlich positive Ergebnis des Vorjahres mit 1.820 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen auch in diesem Jahr wieder erreichen werden.“



Küchenmeister wies darauf hin, dass diese Zahlen erneut deutlich zeigen, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise, anders als im produzierenden Gewerbe, auch im zweiten Jahr keine Auswirkungen auf das Ausbildungs-Engagement und das Bereitstellen von Ausbildungsplätzen bei den Freien Berufen in Schleswig-Holstein hat. „Mit der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen schaffen die Freien Berufe nicht nur die Voraussetzungen für zukünftige qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sie nehmen damit auch ihre gesamtgesellschaftliche Aufgabe für die Ausbildung und damit für die Zukunftssicherung junger Menschen wahr,“ betonte Küchenmeister.

Auch bei den Freien Berufen entwickelt sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt aufgrund der demografischen Entwicklung zunehmend mehr vom Lehrstellenmangel hin zum Bewerbermangel. Für Kanzleien, Praxen und Büros wird es deutlich schwerer, geeignete Auszubildende zu finden.
„Wir müssen immer häufiger feststellen“, so Küchenmeister, „dass eine wachsende Zahl junger Menschen nicht ausbildungsreif ist.“ Angesichts dieser Situation sei es zur Verbesserung des bereits absehbaren Fachkräftemangels dringend geboten, noch größere Anstrengungen zur Verbesserung der Ausbildungsreife Jugendlicher zu unternehmen. Dazu gehörten nach den Worten Küchenmeisters eine Verbesserung der frühkindlichen Bildung, eine deutliche Ausweitung schulischer Ganztagsangebote ebenso wie eine passgenauere Aus- und Weiterbildung der Lehrer im Hinblick auf die Anforderungen von Wirtschaft und Freiberuflern.

Unter Hinweis auf die Ergebnisse einer Befragung, die das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bei knapp 500 Berufsbildungs-Experten durchgeführt hat, sieht Küchenmeister auch die Eltern in der Pflicht, wenn es darum geht, die Ausbildungsreife ihrer Kinder sicherzustellen. Weil der Zusammenhalt in der Familie in den letzten 15 Jahren deutlich nachgelassen habe, würden im Elternhaus gerade solche Tugenden nur unzureichend eingeübt, die nach Meinung der Experten zu den wichtigsten Aspekten der Ausbildungsreife zählen – Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen sowie Lern- und Leistungsbereitschaft.

„Die praxisnahe Berufsorientierung junger Menschen ist ein wichtiger Baustein, um ihnen einen erfolgreichen Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder das Studium zu ermöglichen. Mit ihrer Mitgliedschaft in der Landespartnerschaft Schule und Wirtschaft zeigen die Freien Berufe, dass sie ihren Beitrag dazu leisten werden“, so Küchenmeister.

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