(openPR) Die Korrektur der vergangenen Woche war zu erwarten, der Markt war extrem überhitzt und viele Marktteilnehmer sehr nervös. Überraschend war nicht einmal der punktemäßige Verlust der Indizes, überrascht hat nur die Tatsache, dass dies binnen dreier Handelstage geschehen ist.
„Auch an den Finanzmärkten ist es wichtig alles in eine gesunde Relation zu setzen“, kommentiert Felix Lang, Chief Technical Analyst bei LRT Finanz-Research und sagt weiter: „unserer Meinung nach war die Korrektur von letzter Woche eine normale und zu erwartende Korrektur. Wie wir bereits bei der letzten LRT Analystenkonferenz gewarnt haben, befanden sich die Märkte in einem extrem überkauften Zustand und die Volatilität nahm zu, des Weiteren waren die Märkte zu schnell und zu weit – ohne eine fundamentale Rechtfertigung - gelaufen.“
„Die Korrektur begann schon zu Anfang letzter Woche und fand dann natürlich am Donnerstag ihren Klimax. Dass die Korrektur binnen nur dreier Tage so heftig war, war natürlich überraschend, nicht überraschend war jedoch der Verlust in Punkten“, so Felix Lang ebenfalls.
Wie es genau zu diesem panikartigen Verkäufen gekommen ist, bleibt weiterhin unklar. „Klar ist jedoch, dass es für das Zustandekommen einer solchen extremen Bewegung einen extrem nervösen und überkauften Markt bedarf – diese Rahmenbedingungen haben wir letzte Woche vorgefunden“, so Lang.
„Selbstverständlich spielten die bereits bekannten Faktoren, wie die beispielsweise die Griechenlandkrise mit hinein, aber in einem gesunden und stabilen Markt wäre dies in den USA maximal eine Tickermeldung wert gewesen und hätte sich wahrscheinlich überhaupt nicht auf den Markt ausgewirkt“, schätzt Christopher Raab, Chief Market Analyst bei LRT, die Lage ein. „Durch die enorme Volatilität der letzten Tage, die ungewöhnlich hohen Handelsvolumina und auch die staatlichen Maßnahmen ist eine kurzfristige Prognose schwierig“, so Raab.
„Wie es nun weitergeht ist ungewiss, alles ist denkbar. Es kann sein, dass die Korrektur bereits ausgereicht hat, um wieder Ruhe einkehren zu lassen. Es ist genauso denkbar, dass dies erst der Anfang einer sich ausweitenden Korrektur ist. Für die langfristige Indexentwicklung sind wir positiv gestimmt“, so Terrell O´Dale Trowbridge, Chief Fundamental Analyst bei LRT.
Quelle: http://www.lrt-finanzresearch.de







