(openPR) Der Markt für Informationstechnologie gilt immer noch als ‚saubere Industrie‘. Das ist ein Irrtum. Längst gehört auch die schöne neue Computerwelt zu den großen Rohstoff- und Energieverbrauchern, sie ist der ‚Mobilität‘ und dem Transportwesen dicht auf den Fersen. Selbst die Produktion von Chips und Prozessoren geht mit massiver Umweltzerstörung Hand in Hand, nicht nur in den Coltan-Minen des Kongo.
Der amerikanische Meisterfotograf J Henry Fair – den meisten von uns eher durch seine großartigen Konzertplakate, Plattenhüllen und CD-Cover bekannt – beobachtet und dokumentiert seit Jahren die Spuren und Narben, die der steigende Ressourcenhunger diesem Planeten zufügt: Vom Flugzeug aus bannt er wüste und zugleich faszinierende Landschaften in beeindruckende und surreale Bilder, so wie sie von Bulldozern, Giftströmen und ausgewaideten Erzminen industriell geschaffen wurden. ‚Industrial Scars‘ heißt dieses eindringliche Panorama des ökologischen Schreckens, das jetzt in Bremen ab dem 6. Mai 2010 in den Räumen des Vereins ‚Spedition e.V.‘ am Hauptbahnhof zu sehen ist.
Weil die erecon AG als Pionier der Green-IT-Bewegung sich die Umwandlung der Informationstechnologien in eine naturschonende und energieeffiziente Technik zum Ziel gesetzt hat, hat das Unternehmen als Sponsor dem Verein ‚Spedition e. V.‘ selbstverständlich geholfen, J Henry Fair‘s beeindruckende Ausstellung nach Bremen zu holen. Das Lösen gesellschaftlicher Zukunftsaufgaben bleibt die tragfähigste Grundlage allen qualitativen Wachstums – letztlich geht es darum, die ‚industrielle Narben‘ dieses Planeten wieder zu schließen – und keine neuen Wunden zu öffnen.
http://spedition-bremen.com/?p=1281










