(openPR) In dieser Woche sollte man noch eine Rally der Erleichterung sehen, da Europa Griechenland aus der Verschuldung helfen wird. Die EU hat die Griechischen Staatsanleihen abgeschrieben um so Griechenland vor dem weiteren Abwärtstrend zu bewahren.
Das sollte der EU helfen den griechischen Domino-Stein zu stoppen bevor dieser die portugiesische Wirtschaft zu Fall bringt und damit auch Spanien nach sich ziehen könnte. Denn ein Problem in Spanien wäre die ultimative Katastrophe, da Spanien Schulden in einer so hohen Skala hat das es für die EU sehr schwer wäre diese abzufangen.
Griechenland ist daher von entscheidender Bedeutung und hat einen großen Einfluss auf den Markt. Die Nachrichten des Wochenendes sollten daher auch einen Funken für eine Market Rally auslösen.
Gleichermaßen wird wohl der Euro unter Druck geraten, da die Implikationen daraus auch auf eine Rettung Portugals, Spaniens und anderen hinausläuft und man dann entsprechend Geld drucken würde.
Technisch sehen die Märkte so aus als wären Sie auf einem Niveau bei dem ein Rückschlag nicht ungewöhnlich wäre, aber diese Vorhersage ist immer etwas schwieriger. Und bis die Finanzkrise vergessen ist bleibt noch viel Raum für Überraschungen und wir können uns glücklich schätzen wenn wir 2010 ohne eine böse Korrektur überstehen.
Die aufstrebenden Märkte entkommen diesmal auch nicht der Volatilität, wie man in China sehen kann, wo die Wirtschaft durch staatliche Eingriffe in stocken geraten ist und andere aufstrebende Märkte waren auch schwächer.
Es ist kaum verwunderlich das nach den grossen Gewinnen des vergangenen Jahres der Markt in 2010 nun etwas gesetzter reagiert. Und da der Mai eingesetzt hat werden wir wieder das “Sell im Mai” Phänomen beobachten um Bärisch in die Zukunft zu blicken.
Trotzdem sind die europäischen Märkte weit hinter den Schwellenländern und die Frage bleibt: ist der Zustand der Normalität wiederhergestellt? Die einfache Antwort lautet nein. Und als solche kann der Sommer stark sein, wenn keine Notfälle eintreten. In diesem Klima ist das aber vielleicht zu viel verlangt.
Clem Chambers, CEO ADVFN Plc.
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