(openPR) Am vergangenen Freitag durchbrach der Dow Jones Index, der weltweit bekannteste Aktienindex, die 11000 Ebene.
Beim Blick auf die europäischen Indizes sticht der FTSE heraus, der sich am stärksten erholt hat seit Beginn der Krise Ende 2007, gefolgt vom Dax, dem französischen CAC und an vierter Stelle de, italienischen MIB.
Der italienische Index ist am stärksten gefallen und hatte seinen Tiefpunkt im März 2009 und der index hat auch den sprunghaftesten Anstieg seitdem hingelegt, mit dem nächststärksten Anstieg von Deutschland, gefolgt vom Vereinigten Königreich und Frankreich.
Italien hat sich im allgemeinen eher wie ein aufkommender Markt verhalten, mit einem starken Kursverfall und einem größeren Anstieg.
Während der Dow Jones keinen dieser massiven Anstiege seit März 2009 aufwies im Vergleich zu den europäischen Indizes. Jedoch verläuft der Dow ähnlich gut wie der UK FTSE vom Hoch vor der Kriese zum tiefsten Punkt und dem Aufwärtstrend. Ein Grund für diese Parallelen sind die großen Währungsschwächen von Britannien und den USA, was diesen Ländern half sich zu erholen und ihre Indizes aufzublähen, im Gegensatz zu Unternehmen der währungslastigen Eurozone.
Die größten Schlagzeilen seit dem Börsencrash waren wirklich die Devisenmärkte, mit starken Schwankungen des Dollar, Euro, Pfund und Yen Marktes.
Während wir uns also mit den Aktien beschäftigt haben waren es eigentlich die Währungen, die die Indizes in Europa und Asien angetrieben haben.
Wenn die Risikobereitschaft steigt fällt der Yen und der Pfund wird gestärkt und der Markt erholt sich weil Aktien risikofreudig sind. Wenn die Risikobereitschaft wieder fällt, verstärkt sich dann wieder der Yen. Und weil globale Assets mit dem Yen verbunden sind fällt der Pfund wieder. Kurz wenn der Markt in Panik verfällt verstärkt sich der Yen und mit ihm der Dollar, da der globale Reichtum nach der absoluten liquiden Sicherheit in US-Staatsanleihen und im Yen strebt.
Man sollte ein Auge auf den Yen haben und sich nicht nur auf die Indizes konzentrieren, da die Schwankungen des Yens verraten wie das Interesse an Aktien der “Big Boys” heute ist. Und für den Moment ist Yen hoch, Aktien runter eine gute Richtlinie.
Clem Chambers, ADVFN
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