(openPR) Mit einer kleinen Feierstunde in der Begegnungsstätte „Café Insel“ des Caritas-Servicezentrums Demenz und Hospiz fand jetzt der Qualifizierungskurs „Gemeinsam Brücken bauen“ seinen Abschluss. Die Teilnehmer erhielten von der Koordinatorin der Demenzhilfe, Sabine Seichter, im Beisein des zuständigen Fachbereichsleiters Klaus Schruff, ihre Zertifikate und können nun künftig als ehrenamtliche Demenzhelfer tätig werden.
Der Kursus umfasste insgesamt 33 Unterrichtsstunden und orientierte sich an den Rahmenbedingungen der Landesinitiative „Demenz-Service NRW“. Die 17 Teilnehmer wurden in dieser Schulung befähigt, Menschen die an Demenz erkrankt sind zu betreuen und mit ihnen Zeit zu gestalten. Auf dem Lehrplan standen neben der Information über Patientenverfügung und den Methoden der Beschäftigung und Betreuung unter anderen auch eine Einführung in die Basale Stimulation. Ebenso wurden die Bereiche Abschied, Trauer und Tod angesprochen und die Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Rolle reflektiert.
In der Begegnungsstätte Cafe Insel finden regelmäßige Gruppennachmittage statt, bei denen an Demenz Erkrankte von geschulten Ehrenamtlichen betreut werden. Darüber hinaus bietet das Servicezentrum Demenz auch einen häuslichen Betreuungsdienst für die Menschen an, die nicht mehr in der Lage sind, an den Nachmittagsangeboten teilzunehmen.
Im Rahmen ihrer Schulung sei den Teilnehmern mit Unterstützung von kompetenten Fachleuten eine Menge an Wissen und „Handwerkszeug“ vermittelt worden. „Das Wichtigste jedoch, was wir in der Begegnung und Betreuung mit demenziell erkrankten Menschen mitbringen sollten, ist jedoch meiner Meinung nach nicht erlernbar. Nämlich eine respektvolle Grundhaltung dem Erkrankten gegenüber und die Fähigkeit, ihn zumindest in den Stunden, in denen wir ihn begleiten dürfen, eine gewisse Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln,“ betont Koordinatorin Seichter.













