(openPR) Bislang konnte sich der Dresdner Gewerbemarkt recht gut in der Krise behaupten. So wurden im ersten Quartal 2010 analog dem Vorjahr um die 20.000 Quadratmeter Bürofläche vermietet. Die größte Anmietung erfolgte durch die Stadt im World-Trade-Center (WTC). Die allgemeine Nachfrage ist, insbesondere im kleinteiligen Segment bis 300 Quadratmeter, weiterhin konstant und rege. Dr. Eckhard Kaiser, Regionalleiter der Dr. Lübke GmbH in Dresden, ist zuversichtlich, dass sich der positive Trend nach dem soliden Jahresbeginn weiter fortsetzt.
Bereits im Vorjahr konnte der Dresdner Bürovermietungsmarkt mit einem Flächenumsatz von rund 75.000 Quadratmetern das beste Ergebnis der letzten neun Jahre erzielen und sich im Vergleich bundesdeutscher Großstädte adäquat positionieren. Dieser Entwicklungstrend hält erfreulicherweise im ersten Quartal 2010 an und wirkt stabilisierend auf die Mietpreise bei einem aktuellen Spitzenmietpreis von rund 11 Euro pro Quadratmeter. Dieses Jahr werden maximal 5.000 Quadratmeter an Neubaufläche, vorwiegend innerstädtisch, zusätzlich auf den Markt kommen, darunter im Büro- und Geschäftshaus in der Pillnitzer Straße. Die Flächen im neuen Hotel- und Geschäftshauskomplex am Altmarkt sind bereits vorvermietet.
Starke Nachfrage durch die öffentliche Verwaltung
Neben der kleinteiligen Nachfrage registrieren die Dr. Lübke-Experten vermehrt Anfragen im Segment ab 300 Quadratmeter, bevorzugt in Citylagen. Für Flächen mit guter Ausstattungsqualität zahlen Mietinteressenten derzeit maximal neun Euro pro Quadratmeter. Der bislang größte Vertragsabschluss mit der Stadt im WTC als Interimslösung für das Technische Rathaus wird zu einer reellen Flächenabsorption am Markt führen. Die Zukunft des bisher genutzten Gebäudes in der Hamburger Straße bleibt allerdings offen.
Leerstandsobjekte erfordern individuelle Vermarktungskonzepte
Der Leerstand mit aktuell rund 300.000 Quadratmetern könnte sich in diesem Jahr somit weiter signifikant auf rund 12,3 Prozent verringern. Neben den generell wegen Standort oder Flächen- und Gebäudestruktur schwer marktfähigen Objekten, sieht Dr. Eckhard Kaiser, auch Handlungsbedarf bei einigen innerstädtischen Büroobjekten. „Leider genügt es nicht, den Mietpreis um 1 bis 2 Euro pro Quadratmeter zu senken. Vielmehr sollte man immer Standort, Objekt und Wettbewerbsumfeld für potenzielle Nachfrager fundiert analysieren und daran die Vermarktungslinie ausrichten."
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www.dr-luebke.com/pm-20100428













