(openPR) Berlin, 28. April 2010. In Kambodscha kann eine Schwangerschaft eine Frage von Leben und Tod sein: Das Land hat die höchste Mütter- und Kindersterblichkeit in Südostasien. 2009 starben dort 14mal mehr Babys und 59mal mehr Mütter während der Schwangerschaft oder bei der Geburt ihres Kindes als in Deutschland. Die meisten von ihnen könnten heute noch leben. Zusammen mit seinem Partner Samaritan’s Purse möchte das christliche Missions- und Hilfswerk Geschenke der Hoffnung e.V. durch Aufklärung das Leben von Ungeborenen, Säuglingen und ihren Müttern in diesem Land retten.
Sein eigenes Kind zum ersten Mal in Händen halten, über seinen Kopf streicheln und es lächeln sehen – das ist ein atemberaubendes, einzigartiges, wunderbares Gefühl. Doch nicht alle frischgebackenen Eltern in Kambodscha können dieses Glück erleben – weil Mutter und Kind die Geburt nicht überleben. Vor allem auf dem Land geraten werdende Mütter in einen Teufelskreis aus Armut und Ahnungslosigkeit. Sie wissen kaum etwas über eine gesunde Schwangerschaft und können gefährliche Symptome deshalb auch nicht deuten. Hinzu kommt, dass nur fünf Prozent von ihnen Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Während es in Deutschland seit den 1950er Jahren so gut wie keine Hausgeburten mehr gibt, bringen viele Kambodschanerinnen ihre Kinder schließlich in ärmlichen Hütten zur Welt – unter katastrophalen hygienischen Bedingungen.
Zusammen mit Spendern versucht Geschenke der Hoffnung e.V. das Leben von Babys und ihren Müttern zu retten: Hunderte, speziell ausgebildete Frauen klären im Rahmen des Baby-Not-Projekts über Hygiene, Ernährung, Vorsorge und das Erkennen von Erkrankungen auf. Das Hilfswerk möchten seinen christlichen Partner Samaritan’s Purse vor Ort im Kampf gegen vermeidbare Komplikationen vor, während und nach der Geburt mit rund 30.000 Euro unterstützen.













