(openPR) Modernste Hochvolt-Chiptechnik bringt den Durchbruch bei den drahtgebundenen Bussystemen. Mit digitalSTROM entsteht ein neuer Standard für eine revolutionär einfache und kostengünstige Home Automationslösung. Bussystem-Intelligenz wird jetzt im wahrsten Sinne des Wortes tragbar.
Die Verbreitung und Anwendung von KNX ist in den letzten Jahren bei der Hausinstallationstechnik merkbar an ihre natürlichen Grenzen gestoßen. Die für große und komplexe Gewerbebauten geschätzten Vorteile des „großen“ Bussystems sind bei dem im Wohnungsbau üblichen Bedürfnissen das sprichwörtliche „mit Kanonen auf Spatzen“ schießen. Die durchaus gewünschte Automatisierung in der Hausinstallation scheitert meist an den hohen Grundinvestitionen für die zusätzlich notwendige Busverkabelung, den vergleichsweise teuren Komponenten und der aufwändigen Parametrisierung des Systems.
Lange galten hier die sogenannten Powerline-Systeme, die das bestehende Stromnetz nutzen, als die erhoffte Abhilfe. Technische Probleme, insbesondere bei der Abschirmung der Systeme nach außen, haben die Akzeptanz und größere Marktdurchdringung solcher Systeme aber bis dato verhindert. Die zugrunde liegende Technologie-Basis muss heute als veraltet angesehen werden.
Mit digitalSTROM entsteht nun ein neuer, bahnbrechender Standard für einen echten „Volks-Bus“.
Herzstück von digitalSTROM ist ein kleiner, hochintegrierter Digital-Chip. Dieser sogenannte dSID – „digitalSTROM-Identifier“ – misst gerade einmal 4 auf 6mm. In Komponenten und Geräte eingebaut, lässt er diese miteinander kommunizieren sowie lokale Funktionen steuern und regeln. Die Kommunikation erfolgt über das bestehende 230V-Stromnetz. Allerdings erfolgt dies nicht über die konventionelle Frequenz-Überlagerung, wie bei den bisherigen Powerline-Systemen, sondern durch eine digitale Kommunikation im Nulldurchgang des Sinus des Wechselstroms, bei gleichzeitiger Sperrung der Leistung. Dadurch ist die Übertragung äußerst störungssicher und energieeffizient. Dieser Technologiesprung macht nun erstmalig die Nutzung des bestehenden Stromnetzes wirklich praxisgerecht. digitalSTROM ist so auch hervorragend für die Nachrüstung von Gebäuden geeignet.
Das digitalSTROM-Buskonzept unterscheidet sich massiv von den bisherigen Bussystemen: Die Intelligenz, Funktion, und voreingestellte Parametrisierung steckt bereits in jeder Komponente, die Busfunktion wird somit mobil und im wahrsten Sinne „tragbar“.
So ist bereits das erste, in Referenzobjekten genutzte digitalSTROM-Produkt aus dem Hause Kopp, der „DS-Steckdosen-Adapter“, eine mobile Buseinheit: Der Kopp DS-Adapter macht jeden Verbraucher, der dort eingesteckt wird, über den digitalSTROM-Bus ansprechbar – und das ohne weiteres Parametrisieren!
Das gesamte digitalSTROM-Konzept ist von Grund auf daraufhin konzipiert, der „Volks-Bus der Zukunft“ zu werden. In jeder Komponente sind bereits 64 typische Grundszenarien angelegt, die für praktisch alle üblichen Anwendungen in der Hausinstallation ausreichen, dabei sind die Lüsterklemmen-artigen Bausteine in unterschiedlichen Farben ausgelegt und diesen Grundfunktionen zugeordnet: Gelb für Lichtszenen, rot für Sicherheit, grau für Jalousiesteuerung, blau für Klima, grün für Zutritts-Steuerung, usw.
Die Klemme wir einfach an den Verbraucher geschraubt und schon versteht die Komponente die ihr zugedachten Befehle: Der gelbe Baustein weiß, dass er Licht dimmen soll, der graue, dass er die Jalousie hochfahren muss.
Dabei ist das digitalSTROM-Funktionsprinzip eigentlich ein „Abfall-produkt“ der ursprünglichen Grundidee, nämlich der Messung und Steuerung elektrischer Verbraucher auf Einzelgerät-Ebene. So ist jeder digialSTROM-Chip gleichzeitig auch ein hochmoderner elektronischer Verbrauchsmesser und integraler Bestandteil des revolutionären Konzepts.
Fast schon selbstverständlich für moderne Bussysteme, sind alle Komponenten auch über TCP/IP, über den sog. „digitalSTROM Server“, steuerbar bzw. können die Stromverbrauchswerte auf Geräte- oder Raumebene online ausgelesen werden.
Im Rahmen der light+building stellt Kopp, der Elektrotechnik-Pionier aus Kahl am Main, mit einem neuen Tastersockel und einem Zwischen-stecker-Adapter, erste digitalSTROM-taugliche Produkte vor. Kopp ist seit 2009 Mitglied der Hersteller-Allianz digitalSTROM.org, die es sich zum Ziel gemacht hat, die bahnbrechende digitalSTROM-Technologie zum Standard in der zeitgemäßen Hausinstallation zu entwickeln.
Mit dem neuen digitalSTROM-tauglichen Tastersockel öffnet Kopp sein komplettes Schaltersortiment für die Nutzung mit digitalSTROM. Der benötigte Chip ist bereits im Sockel integriert und kommuniziert bei Tasterdruck mit den angeschlossenen digitalSTROM-Teilnehmern. Abmessungen, Anschluss und Einbau entsprechen dem millionenfach bewährten Kopp-Schaltersockel.











