(openPR) Köln, 22. April 2010 – Die Mongolei ist das am dünnsten besiedelte Land der Welt: Obwohl fast fünfmal so groß wie Deutschland beherbergt es weniger Menschen als Berlin. Doch an drei Tagen im Juli beweist die Mongolei, dass sie sich auch auf Trubel versteht: Die landesweiten Naadam-Festspiele sind das prächtigste und bedeutendste Ereignis des Jahres. Im Mittelpunkt des Nationalfeiertags mit vielen kulturellen Veranstaltungen stehen die traditionellen Sportarten Reiten, Ringen und Bogenschießen. Der Kölner Reiseveranstalter Djoser Reisen hat jetzt den Verlauf seiner 19-tägigen Gruppenrundreise durch die Mongolei geändert, damit deren Teilnehmer vom 8. bis 10. Juli beim Naadam-Fest in Kharhorin dabei sein können.
Djoser Reisen hat sich für die Feierlichkeiten im zentralmongolischen Dorf Kharhorin anstatt in der Hauptstadt Ulan Bator entschieden. Und das aus gutem Grund: „In der Metropole sitzen Sie auf Tribünen und sind ziemlich weit weg vom Geschehen“, sagt Tourplaner Sascha Fröhlich. „In Kharhorin erleben wir Naadam ganz anders. Dort können wir uns mitten unter die Menschen mischen und bekommen dadurch viel intensivere Eindrücke.“
Wer schon einmal an einem Naadam-Fest teilgenommen hat, weiß, dass diese Eindrücke unvergesslich sind. Zum Beispiel die Pferderennen: Rund 100 Hengste preschen durch die Steppe und werden von sechs- bis zwölfjährigen Jungen und Mädchen geritten – oft sogar ohne Sattel. Wenn jedoch am Ende die fünf Schnellsten ausgezeichnet werden, stehen nicht die tollkühnen Jockeys im Rampenlicht, sondern die Pferde und deren Züchter. Die Ringkämpfe sind nicht weniger spektakulär. Die wuchtigen Kontrahenten wirken, als hätten sie es auch unter Dschingis Khan weit gebracht. Sie tragen Stiefel, eine Art Badehose und bunte Westen, die nur Arme, Schultern und Rücken bedecken – so soll offensichtlich sein, dass keine Frauen teilnehmen. Die Kämpfe enden damit, dass sich der Verlierer unter den ausgestreckten rechten Arm des Siegers beugt. Das Bogenschießen auf getränkebüchsengroße Ledergefäße steht etwas im Schatten der Reiter und Ringer. Den Touristen kann das egal sein. Denn am wichtigsten ist ohnehin die einzigartige Jahrmarktstimmung des Naadam, während dem sich die Mongolei in ungeahnter Üppigkeit zeigt. Mit Djoser Reisen kann man sie hautnah genießen.
Ähnliches gilt auch für das restliche Programm der Reise. In allradgetriebenen Kleinbussen inklusive Koch und lokalen Führern führt sie durch eine Landschaft von geradezu mystischer Kargheit. Die anmutigen Grashügel von Bulgan, der Salzsee Orog Nuur, die Wüste Gobi mit bis zu 200 Meter hohen Dünen, buddhistische Stätten wie das Lhachin-Kloster, die Quellen von Tsenheriin oder die außerirdisch wirkenden Sandsteinformationen von Bayanzag brennen sich tief ins Gedächtnis ein. Dafür sorgen außerdem die Zelte und Jurten, in denen großenteils unter einem brodelnden Sternenhimmel übernachtet wird. Die nächsten Reisetermine sind der 27. Mai, der 17. Juni, der 1. und 22. Juli sowie der 12. August.






