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Der neue Blick auf die Erde

22.04.201015:28 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Über die Zukunft wissenschaftlicher Satellitenmissionen wird am 4. Mai 2010 im Rahmen der GEOTECHNOLOGIEN-Keynote Lecture auf der Jahresversammlung der Europäischen Geowissenschaftlichen Union (EGU) in Wien diskutiert.

Um ein Objekt besser zu verstehen, seine Struktur und Dynamik "im Ganzen" zu analysieren, muss man hin und wieder einen Schritt zurück treten und sich das entsprechende Objekt aus der Entfernung ansehen. Eine Weisheit, die unter Geowissenschaftlern schon lange bekannt ist, und die seit den späten 50er Jahren des 20. Jahrhunderts realisierbar wurde. Die Beobachtung der Erde mit Hilfe von Satelliten ist seit den ersten wissenschaftlichen Missionen wie den Explorer-Satelliten zum Standardwerkzeug der Geowissenschaften gereift. Geophysiker, Geologen und Meteorologen blicken mal von wenigen hundert Kilometern Entfernung, mal aus mehreren Tausend Kilometern Höhe auf die Erde hinab. Dabei sehen die Satelliten mit unterschiedlichsten Augen: ob im sichtbaren Licht, im Infrarot- oder Ultraviolett-Bereich. Aber auch die so genannten Potentialfelder wie das Schwerefeld der Erde oder das Magnetfeld lassen sich vom Satelliten aus hochgenau vermessen.



Wissenschaftliche Satelliten sind heute aus dem Leben von Geowissenschaftlern nicht mehr weg zu denken - und auch im Alltag treffen wir überall auf Anwendungen, die ohne die Hilfe von Satellitentechnologien nicht möglich wären. Das Navigationssystem im Auto, die Kommunikation mit weit entlegenen Regionen der Erde oder die Wettervorhersage sind ohne modernste Satellitentechnologie nicht denkbar. Die gewaltigen Datenmengen, die heutige Satelliten aus dem All zu den Forschungseinrichtungen und Lagezentren senden, liefern auch bei der Frühwarnung vor Naturkatastrophen, bei der Suche nach Rohstoffen und Ressourcen oder für das Verständnis der Prozesse im Innern der Erde wertvolle Informationen. Dabei steht gerade die Ressource Wasser und die Analyse klimarelevanter Faktoren im Fokus der Wissenschaft.
Wie aber lassen sich die neuen Anforderungen, die eine globalisierte Gesellschaft an Satellitenmissionen stellt, umsetzen? Wie können die Methoden der Fernerkundung von der rasanten Entwicklung im Bereich der Sensortechnik profitieren? Hierzu ist die gemeinsame Planung und Konzeption zukünftiger Missionen durch die unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen dringend notwendig.

Um eine Plattform zu initiieren, auf der Geowissenschaftler, Biologen, Physiker und Chemiker, aber auch Sozialwissenschaftler gemeinsam über kommende Missionen diskutieren können, bietet das FuE-Programm GEOTECHNOLOGIEN erstmals mit einer Keynote Lecture auf der Jahrestagung der Europäischen Geowissenschaftlichen Union (EGU) in Wien ein Forum für Wissenschaft und Politik. Gemeinsam mit Vertretern der ESA sollen hier geplante Missionen diskutiert und neue Ideen und Anregungen gesammelt werden, die einen weiteren Schritt hin zum Verständnis des Systems Erde erlauben.

Im Mittelpunkt des Abends steht der Impulsvortrag von Robert Meisner, Leiter des „Department for Communication and Knowledge“ der Europäischen Raumfahrtagentur ESA, der das Living Planet-Programm der ESA im Detail vorstellen wird.


Überblick:
GEOTECHNOLOGIEN Keynote Lecture on
"ESA's Earth Observation Missions" by Robert Meisner (ESA)
Dienstag, 4. Mai 2010
Beginn 17:30 Uhr
Vortragssaal 12
Austria Center, Wien

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