(openPR) Berlin, 21. April 2010. Nachdem der Flugbetrieb ab heute wieder freigegeben ist, zeigt sich, wie sehr der isländische Vulkanausbruch die Hotelpreise durcheinander gewirbelt hat. Dies belegt eine aktuelle Auswertung von Citysam. So erhöhten beispielsweise Hotels, die neben den gestrandeten Hotelgästen während des Flugverbots noch neue Gäste empfangen haben, die Preise zum Teil massiv. Anderenorts kämpfte man bereits mit Sonderangeboten gegen eine neue Krise im Tourismussektor.
Exemplarisch ist dies an den Übernachtungspreisen von Hannover zu sehen: Aufgrund des Flugverbots und der zeitgleich stattfindenden Hannover Messe sind die durchschnittlichen Übernachtungspreise für die noch verfügbaren Zimmer in nur zwei Wochen von 91 Euro auf durchschnittlich 223 Euro gestiegen. Schon am zweiten Messetag drehte sich das Verhältnis aus Angebot und Nachfrage, was sofort zu einem Rückgang der Raten um mehr als ein Drittel auf 147 Euro geführt hat.
Ähnliche Tendenzen sind auch in München, Frankfurt sowie in verschiedenen Urlaubsorten am Mittelmeer zu beobachten.
In Städten wie Paris oder Prag sind die Hotelpreise dagegen bereits seit einigen Tagen rückläufig. In Paris verbilligte sich ein durchschnittliches Zimmer kontinuierlich von 204 Euro auf 179 Euro und in Prag von 137 Euro auf 120 Euro. Diese Städte kann man gut mit anderen Verkehrsmitteln verlassen, während die Zahlen an neuen Gästen schnell zurück gingen.













