(openPR) Bonn. Kundennahes Outsourcing stärkt das Kerngeschäft – Markforscher schätzen, dass der Wert ausgelagerter IT-Leistungen bis 2008 auf mehr als 35 Milliarden Euro ansteigt (2003: 10 Milliarden Euro). Auch der Verband Organisations- und Informationssysteme (VOI) fokussiert das Thema immer stärker und widmet sich dem In- und Outsourcing am letzten CeBIT-Tag (16. März 2005) im Rahmen des DMS-Forums (Halle 1, Stand 7i2). In Firmenvorträgen und einem Morning Talk werden die Vorteile und Nachteile beider Modelle gegenübergestellt.
Als Dauerthema unterliegt Outsourcing keinem Konjunkturzyklus. Im DMS-Bereich wird es derzeit zumeist in größeren Unternehmen, Universitätskliniken, Bundesbehörden und Landesverwaltungen praktiziert und hat sich dort auch erfolgreich etabliert. Um Verwaltung, Distribution und Verarbeitung von Dokumenten auszulagern, bedarf es jedoch zunächst einer detaillierten Analyse der zugehörigen Prozesse, anteiliger Personalkosten, einer Definition der Dokumenten-Lebenszyklen etc. Entscheidungshilfen, ob sich ein DMS-Outsourcing lohnt, finden CeBIT-Besucher auf dem DMS-Forum in Fachvorträgen zu diesem Thema.
So beschreibt Lothar Leger, Geschäftsführer der B& L Management Consulting GmbH, in seinem Referat das „Outsourcing von Dokumenten Management als ernst zu nehmende Alternative“ (10.30 – 11.00 Uhr). Im zweiten Firmenvortrag von Axel Riemer, Docutec AG, geht es um den „Mehrwert durch Dokumentenverarbeitung im Outsourcing“ (12.00 – 12.25 Uhr).
Der Morning Talk beleuchtet „Incourcing versus Outsourcing“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln (11.00 – 11.55 Uhr). Moderiert wird die Gesprächsrunde von Wilhelm Flintrop, Inhaber der 1st.-consulting und Leiter der VOI Regionalgruppe West. W. Flintrop: „Outsourcing wurde bisher im wesentlichen in Postbearbeitung, IT-Servicearbeiten wie Administration, User-Helpdesk, Datenverwaltung(RZ) und Support sowie in Bereichen wie Fuhrpark, Lager- und Bestandshaltung, Distribution und Logistik getätigt. Dabei wird oft übersehen, dass sich auch in Tätigkeiten und Prozessen von Eingangs- und Ausgangsdokumenten ein hoher Anteil zeit- und kostenintensiver Arbeiten befindet, der durchaus ein hohes Rationalisierungspotential darstellen kann.“
Im Rahmen ihrer Konzentration auf das Thema haben der VOI mit seiner Regionalgruppe West vor kurzem eine Arbeitsgruppe gegründet. Zielsetzung: Die Palette der Dokumentenserviceleistungen – angefangen von Scan- und Erfassungsarbeiten über automatisierte Belegverarbeitung bis zur Vorhaltung ganzer Archive – aufzuzeigen und deren Vor- und Nachteile in einem Kompendium darzustellen und zu bewerten. Interessenten aus Unternehmen und Verwaltungen sollen dieses dann als Entscheidungsbasis nutzen können.
Der Verband Organisations- und Informationssysteme (VOI)
Der VOI Verband Organisations- und Informationssysteme e.V. mit Sitz in Bonn repräsentiert die überwiegende Mehrheit der Anbieter der Branche für Informations- und Dokumenten-Management-Systeme. Mit der Positionierung als der in Deutschland führende unabhängige Verband der zukunfts- und wachstumsträchtigen eBusiness - Branche verdeutlicht der VOI die steigende wirtschaftliche und technologische Bedeutung seiner Mitgliedsunternehmen in den europäischen und internationalen Märkten.
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