(openPR) München – „Parken und Mitfahren in der Europäischen Metropolregion München“: Mit diesem Flyer möchten die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern und der ADAC Südbayern mehr Autofahrer dazu ermutigen, Fahrgemeinschaften zu bilden. „Eine wesentliche Grundvoraussetzung dafür sind unserer Meinung nach geeignete Pendlerparkplätze - vor allem an Autobahnen und Bundesstraßen als bestimmende Magistralen der Pendlerverkehre“, sagt Dr. August Markl, Vorsitzender des ADAC Südbayern.
Die Europäische Metropolregion München (EMM) reicht von Eichstätt im Norden bis Garmisch-Partenkirchen im Süden und von Augsburg im Westen bis nach Rottal-Inn im Osten. Auf einer Fläche von etwa 24.000 Quadratkilometern leben rund 5,5 Millionen Bürger – etwa jeder 15. Deutsche ist somit in der Metropolregion München zu Hause. Viele von ihnen sind auf das Auto angewiesen, um ihren Arbeitsplatz zu erreichen. Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern beschäftigt sich der ADAC Südbayern unter dem Dach des Vereins Europäische Metropolregion München mit der Frage, wie der Individualverkehr in der Metropolregion besser gesteuert und vernetzt werden kann. Im Focus stehen dabei die Berufspendler, die das Verkehrsgeschehen der EMM wesentlich bestimmen und prägen.
In einem ersten Schritt wurden alle 48 Pendlerparkplätze an Autobahnen und Bundesstraßen erfasst, die im Einzugsgebiet der EMM von den Straßenbauämtern ausgewiesen werden und in einem Faltblatt übersichtlich dargestellt. Neben dem Standort ist darin auch die Zahl der Stellplätze vermerkt und angegeben, ob die Oberfläche befestigt oder unbefestigt und der Parkplatz beleuchtet ist.
Eine Umfrage unter Autofahrern an Pendlerparkplätzen hat ergeben, dass für die meisten Pendler die Kostenersparnis der wichtigste Grund ist, Pendlerparkplätze anzusteuern. Für immerhin 50 Prozent war es aber ebenso wichtig, mit dem Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel und der Bildung von Fahrgemeinschaften einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. „Das ist letztlich auch das übergeordnete Ziel der Überlegungen von ADAC und IHK. Denn jedes Fahrzeug, das nicht im Verkehr unterwegs ist, vergrößert nicht nur den Platz auf unseren Straßen, es trägt auch zur Verbesserung der Umweltbilanz bei“, so Markl.
Demnächst möchten IHK und ADAC einen Pendlerparkplatz mit einer Gemeinde in der Europäischen Metropolregion München realisieren, der die Wünsche von Pendlern berücksichtigt und als Muster für weitere Anlagen gelten kann.
Den Plan „Parken + Mitfahren“ finden Sie zum Downloaden unter www.muenchen.ihk.de, www.adac.de/suedbayern oder www.metropolregion-muenchen.eu.
Dort finden Sie auch ein Bestellformular für die gedruckten Flyer.









