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Ministerin Astrid Grotelüschen – Ein Kuckucksei?

21.04.201008:25 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Ministerin Astrid Grotelüschen – Ein Kuckucksei?
Das Kürzen der Schnäbel stellt nicht nur bei Puten eine extrem tierquälerische Anpassung an schlechte Haltungssysteme dar.
Das Kürzen der Schnäbel stellt nicht nur bei Puten eine extrem tierquälerische Anpassung an schlechte Haltungssysteme dar.

(openPR) Die vom niedersächsischen Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) als Landwirtschaftministerin berufene Diplom-Oecotrophologin, Astrid Grotelüschen, löst den wegen seiner gesetzeswidrigen Erlasse untragbar gewordenen Hans-Heinrich Ehlen ab. Da Grotelüschen auch seit ihrer Wahl in den Bundestag 2009 weiterhin als Beraterin der zum Familienimperium ihres Mannes gehörigen Putenbrüterei tätig war, befürchten Tierschützer, dass insbesondere die Geflügelindustrie nun noch mehr politischen Einfluss erlangen wird.

Der Tierschutzfachverband „Arbeitsgemeinschaft für artgerechte Nutztierhaltung“ e.V. (AGfaN) bedauert die Entscheidung: „Mit der Berufung von Frau Grotelüschen hat Wulff ein deutliches Signal für noch mehr Lobbykratie in Niedersachsen und in der Bundesrepublik gegeben und der Tierschutzbewegung wie auch dem Verbraucherschutz einen schweren Schlag versetzt.“ Auch in der Ahlhorner Putenbrüterei ihres Mannes werden allen Küken sofort nach dem Schlüpfen die Schnäbel gekürzt. „Das ist eine brutale, außerordentlich schmerzhafte Prozedur, mit der das `Bill Tip Organ` des Oberschnabels entfernt wird, das etwa 80% aller sensorischen Nervenenden des Schnabels enthält.“ Dadurch sollen Federpicken und Kannibalismus, die als Folge der engen Aufstallung auftreten, unterbunden werden, denn der Phantomschmerz verhindert das Erkundungspicken und ebenso Rangordnungskämpfe, die mit zunehmendem Alter beginnen. Das Schnabelkürzen sei eine eigentlich nur im Ausnahmefall gesetzlich erlaubte, aber durchgängig praktizierte, extreme Tierquälerei und wäre in etwa vergleichbar mit dem Amputieren von Lippen und Fingerspitzen bei Babys, um sie am Ertasten ihrer Umwelt zu hindern.
Die im Bündnis „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ zusammengeschlossenen Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutzverbände und Bürgerinitiativen werden sich nicht entmutigen lassen in ihrem Kampf gegen die ausufernde Ausbreitung von Geflügelmastställen. Gemeinsam wollen sie die „Emslandisierung“ der Südheide und den „Hühnchen-Highway A7“ verhindern. Sie rufen alle Verbraucher auf, das in tierquälerischen Haltungssystemen der Geflügelindustrie produzierte Fleisch zu boykottieren. Jedes Geflügelprodukt, das in den Gefriertruhen des Einzelhandels liegen bleibe, sei ein deutliches „Nein!“ an die Adresse der Geflügelbarone.

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