(openPR) München, April 2010. Die ersten haben es hinter sich, in anderen Bundesländern stehen die schriftlichen Prüfungen noch bevor. Das Abitur 2010 lässt Hände schwitzen und den Puls erhöhen. Ein bisschen Aufregung gehört dazu. Doch was passiert, wenn die Angst vor den Prüfungen das gefürchtete Blackout bringt?
Prüfungsangst ist für Betroffene kein kleines Ärgernis, das man schnell wieder von sich schüttelt. Die Angst vor der Prüfsituation setzt bereits Tage oder gar Wochen vor der Prüfung ein. Die Schüler schlafen schlecht, leiden unter Magenschmerzen und Durchfall, das Herz beginnt zu rasen, plötzliche Weinerlichkeit geht im Wechsel mit Aggression. Vor lauter Angst vor der Prüfung, trifft in der Prüfung selbst, dann genau das ein, was zuvor zigmal in Gedanken bildlich abgespult wurde: Der Körper reagiert unkontrolliert, der Kopf ist leer, der wochenlang gelernte Inhalt ist verschwunden, als wäre er nie dagewesen.
Ein "Blackout" ist keine faule Ausrede! Ist die Angst zu groß, blockiert der Körper tatsächlich. Informationen zwischen den einzelnen Nervenzellen werden nicht länger übertragen, und der Kopf hört auf zu denken. Die erstarrte Reaktion, die erst unter enormer Anspannung an die Oberfläche tritt, findet meist ihre Wurzel in der Kindheit. Die Eltern forderten, statt zu fördern. Liebe wurde mit Leistungsansprüchen gleichgesetzt. Als junge Erwachsene übernehmen Kinder unbewusst die Rolle der Eltern und lehnen eigene Misserfolge ab.
Das Wissen um die Angst ist gut, sich auf einer emotionslosen Kindheit auszuruhen, ist ein Fehler. Ist der Körper in der Angst gefangen, wird weiteren Anforderungen im späteren Leben permanent ausgewichen. Deshalb ist der erste Schritt zur Überwindung die Konfrontation mit der Angst. Werden dem Schüler seine Verhaltens- und Denkmuster einmal bewusst, kann er sie kontrolliert ändern. Doch wie?
Konfrontieren Sie einen Schüler mit seiner Prüfungsangst und legen Sie diesem Nahe, dass er seine Einstellung zu der Prüfung ändern muss, wird der Betroffene zunächst mit gequälter Wut reagieren. "Wenn es so einfach wäre, dann hätte ich es längst getan!" Einfach ist es nicht, aber machbar!
Um Prüfungsangst zu durchbrechen, muss ein betroffener Schüler jedes einzelne Mal, wenn angstauslösende Gedanken den Kopf durchfluten, bewusst gegensteuern und die negativen Bilder durch positive Szenarien ersetzen. Ein Beispiel: Der Gedanke "Ich werde zittern und mein Kopf wird leer sein." wird in den Satz "Ich werde aufgeregt sein, mich davon jedoch nicht ablenken lassen!" gewechselt. Was so leicht klingt, ist anfangs müßig. Die neuen Gedanken wollen sich im Kopf nicht verankern, die Strategie erscheint lächerlich und erfolglos.
Korrigierte Gedanken benötigen Zeit! Gewohnheiten können nur mit Training durchbrochen werden und sollten deshalb auch einige Wochen vor der Prüfung beginnen. Dr. Heraldo Haberl, Psychotherapeut in der Umgebung Münchens, hat eine Selbsthilfe-CD (www.coaching-fundamentals.de) entwickelt, die zu einer einfacheren Lernstrategie verhilft. Die CD begleitet den Schüler in eine Ruhephase, in der er positives und neues Gedankengut leichter abrufen kann. Um eine ausreichende Vorbereitung auf das Abitur kommt ein Prüfling jedoch auch mit einer Selbsthilfe-CD nicht herum. Denn erst wenn Wissen und Selbstbewusstsein aufeinander treffen, führen sie zum Erfolg!
Für weiterführende Presseinformationen wenden Sie sich bitte an Frau Tanja Borsetzky,










