(openPR) ISA-CASINOS PA recherchierte, wie es dazu kommen konnte, dass ein Trio in London mit dem „Handy-Trick“, der auch fälschlicher Weise als „Lasertrick“ benannt wird, 1.900.000 Euro gewinnen konnte. Das Ergebnis war verblüffend, da der Trick doch nicht so neu war und auch bereits in Deutschland, Österreich, San Remo und Monte Carlo verwendet wurde.
Wie in jeder Branche, gibt es aber auch hier einige schwarze Schafe, die den illegalen Weg nehmen, um Spiele manipulieren zu können. Am Roulette Tisch des Londoner Edelcasinos Ritz ergaunerte das Trio letzten März 2004 1.900.000 Euro Millionen Franken und wurde später verhaftet und wieder, da sie nicht verurteilt werden konnten. Seit kurzem ist das Trio wieder auf freiem Fuss. (ISA-CASINOS berichtete).
Scotland-Yard-Sprecher Alistair Campbell gab gegenüber der Presse keine detaillierte Hinweise ab, mit der Begründung, keine Nachahmer zu animieren.
Die Recherche der ISA-CASINOS PA ergab, dass dieser Trick schon öfter in London benutzt wurde. Auch in anderen europäischen Ländern, wie einmal in Deutschland, einmal in Österreich, sowie an der italienisch/französischen Grenze, in San Reno und in Monte Carlo, wurde dieser Trick bereits vor Jahren angewandt. Diese Vorfälle sind allerdings nicht in die Presse gekommen - und der genaue Ablauf ist seit dem aufgedeckten Vorfall im Ritz in der Versenkung verschwunden Inwieweit diese so genannte Verschwiegenheit richtig war, lässt sich nun ablesen. Sicherlich hätte man etwas dagegen unternehmen können wäre der Ablauf untereinander in der Casinobranche detaillierter bekannt gewesen.
Jedem muss klar gewesen sein, dass es ohne fremde Hilfe, das Trio in London niemals einen solchen Trick anwenden konnte. Dazu braucht man einen Croupier oder Tischchef. Nur mit deren Hilfe ist es möglich, das Casino aus zu tricksen.
Je nach Hausbestimmung überprüft der Tischchef oder der Drehcroupier die Roulettekugel, ob diese sich in einem einwandfreien Zustand befindet. Diese Prüfung findet in allen Casinos statt, um die Sicherheit des Spieles zu gewährleisten.
ISA-CASINOS sprach mit dem Experten Wilhelm A. Vogl, der Sachverständiger für Spielbanken und Glücksspiel im Internet ist, und befragte ihn zu den Geschehnissen im Londoner Casino Ritz.
ISA-CASINOS: Können Sie uns über diesen „Handy Trick“, der durch die Gazetten geistert, etwas näheres und detaillierteres sagen?
Wilhelm A. Vogl: Um solch einen „Handy-Trick“ ausüben zu können, muss der Drehcroupier die Kugel schnell und geschickt austauschen - und zwar gegen eine gefälschte Kugel, die ein magnetisch geeignetes Material in sich hat. Die Täter brauchen nun drei bis fünf Handys, die Kraft eines Akkus zusammengeschlossen werden und somit ein Magnetfeld herstellen können. Am unauffälligsten ist eine Dame, die mit ihrer Handtasche in der Nähe des Kessels steht und somit ein Magnetfeld aufbauen kann. Durch das starke Energiefeld wird nun die magnetisierte Kugel in das Feld dirigiert.
ISA-CASINOS: Können Sie uns ein Roulette - Spiel Beispiel nennen?
Vogel: Die Mitspieler setzen nun die große Serie per Plein und Cheval aus, natürlich mit dem Maximum, und spielen zusätzlich noch die Randzahlen 9/12, 17/18 und 31/34 auch mit dem Maximum mit. Nun kann der so genannte „Handy-Trick“ seinen Lauf nehmen.
ISA-CASINOS: Wie läuft dann das Ganze ab, ohne dass es bemerkt wird?
Vogel: Die gefälschte Roulettekugel wird nun in die große Serie gelotst. Dabei wird das Kraftfeld der Handys aktiviert, so dass es die Kugel schafft, bis in die große Serie zu kommen. Danach wird das Kraftfeld der Handys ausgeschaltet und die Kugel fällt wie ein Stein in die bespielten Felder. Nicht in die einzelnen Zahlen, sondern in den Sektor der großen Serie. Das alles passiert in einem Zeitraum von ca. einer halben bis einer dreiviertel Stunde, je nachdem wie lange der Croupier arbeitet. In dieser Zeit schafft man im Schnitt 12 - 15 Spiele.












