(openPR) Berlin/Regensburg/Neualbenreuth. Zu einem Informationsbesuch war kürzlich der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für Tourismus, MdB Horst Meierhofer im Sibyllenbad. Begleitet wurde er von FDP-Bezirksrätin Gabriele Opitz, dem Tirschenreuther FDP-Kreisvorsitzenden Werner Ott und zahlreichen liberalen Kommunalpolitikern aus dem Landkreis und aus Regensburg. Sibyllenbadchef Gerhard Geiger begrüßte die Gäste im Kurmittelhaus.
Nachdem Meierhofer im Dezember 2007 und Opitz, mit weiteren Vertretern des Bezirks der Oberpfalz, im März 2009 bereits im Gesundheits- und Wohlfühlzentrum waren, verzichtete Werkleiter Geiger auf die Darstellung der Historie des Bades. Vielmehr stand die aktuelle Entwicklung des Sibyllenbades im Vordergrund. Geiger wiederholte die positiven Zahlen, die er erst kürzlich der Verbandsversammlung für 2009 im Tirschenreuther Landratsamt berichten konnte: + 7,7% Besucher, + 18% Anwendungen, + 6,8% Übernachtungen in Neualbenreuth und das bei einem im Vergleich zum Vorjahr um 8% reduzierten operativen Betriebsverlust.
Sechs Millionen Euro zusätzliche Kaufkraft
Der Leiter des Kurmittelhauses verwies insbesondere auf die volkswirtschaftliche Bedeutung für die Region Stiftland. „Nach Abzug unseres Finanzierungsbedarfes durch die Verbandsmitglieder bringt Sibyllenbad heuer allein durch die Übernachtungsgäste sechs Millionen Euro zusätzliche Kaufkraft in die strukturschwache nördliche Oberpfalz, von den Tagesgästen ganz zu schweigen“, so Geiger.
2009 hat sich Sibyllenbad gegen den Trend zahlreicher deutscher Bäder und Thermen positiv entwickelt und diese erfreuliche Entwicklung hält auch 2010 an, wo aktuell per Ende März erneut + 8% Besucher gegen Vorjahr bilanziert wurden. „Ergebnis einer kompetenten und engagierten Arbeit meines Teams“, so der Diplom-Kaufmann mit Hinweis auch auf die rund 80 direkten Arbeitsplätze im Sibyllenbad. Die Umlage für die Verbandsmitglieder konnte im Haushalt für 2010 um 31% gegen Vorjahr zurückgefahren werden, sehr zur Freude der lokalen Kämmerer. In der vergangenen Woche hat das Kurmittelhaus das Wiederholungsaudit des TÜV erfolgreich absolviert. Als erstes Kurbad im Freistaat mit einem TÜV-geprüften Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2000 hatte Sibyllenbad 2008 bayernweit Schlagzeilen gemacht und darf dieses begehrte Qualitätssiegel nun auch weiterhin tragen.
Hoffnung auf „Bad Neualbenreuth“
Nachdem Bürgermeister Albert Köstler kurzfristig terminlich verhindert war, erwähnte Geiger, dass die Marktgemeinde Neualbenreuth nun Antrag auf Anerkennung als Heilbad gestellt habe. „Was mit Unterstützung des Bezirks in Kötzing gelang, wird wohl auch bei uns sicher gelingen“, äußerte er sich für Neualbenreuth optimistisch. „Der Markt, das Bad und viele private Vermieter ziehen hier an einem Strang und in die gleiche Richtung“, zitierte der Sibyllenbadchef den 1. Bürgermeister, der die meisten Gastübernachtungen im gesamten Landkreis Tirschenreuth für seine Gemeinde verzeichnen darf.
Ausrichtung auf Gesundheitsmarkt stimmt
Nach dem gemeinsamen Rundgang durch die Kundenbereiche Medizin und Badelandschaft zeigten sich die FDP-Politiker beeindruckt von dem umfangreichen Angebot in Neualbenreuth. Meierhofer sagte dem Management die uneingeschränkte Unterstützung der Liberalen Partei zu. „Wir wissen, was wir Sibyllenbad als Infrastrukturmaßnahme im Stiftland zu verdanken haben“. Die Ausrichtung des Angebotes am wachsenden Gesundheitsmarkt in Deutschland sei sicherlich richtig, so der Touristikexperte aus der Bundeshauptstadt, Horst Meierhofer.













