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Lungenkrebs: Symptome und Warnzeichen

16.04.201013:09 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Lungenkrebs: Symptome und Warnzeichen, onkologieinfo.de

Die wichtigsten und überwiegend vermeidbaren Risikofaktoren für Lungenkrebs sind, im Gegensatz zu den meisten anderen bösartigen Erkrankungen, sehr gut bekannt. Rund 90 Prozent der Erkrankungen lassen sich auf bekannte Ursachen zurückführen, und insgesamt etwa 85 Prozent der Fälle stehen mit dem Rauchen im Zusammenhang. Entsprechende Verhaltensänderungen und Vorsichtsmaßnahmen im beruflichen Bereich sind die beste Vorbeugung gegen Lungenkrebs, zumal derzeit keine praktikable und erfolgreiche Früherkennungsuntersuchung zur Verfügung steht.



Symptome
Lungenkarzinome verursachen in frühen Stadien nur selten Beschwerden. Deshalb werden kleine Tumoren fast immer zufällig entdeckt, zum Beispiel bei einer Röntgenuntersuchung des Brustkorbs aus anderem Anlass. Neu einsetzender und über Wochen anhaltender Husten oder die Verschlimmerung eines chronischen Hustens sind die häufigsten Beschwerden, die zum Arztbesuch führen. Oft klagen die Patienten auch über Auswurf mit oder ohne Blutbeimengungen, Schmerzen, Fieberschübe, Atemnot, Abgeschlagenheit oder Gewichtsverlust. Die Krankheitszeichen sind leider oft so vieldeutig, dass sie häufig zunächst verkannt werden, etwa als chronische Bronchitis.
Kleinzellige Lungenkarzinome können hormonartige Substanzen bilden, die ins Blut abgegeben werden. Da diese Substanzen im Übermaß und unkontrolliert produziert werden, führen sie zu für den Arzt auffälligen Beschwerden und Blutbildveränderungen. Solche so genannten paraneoplastischen Symptome sind manchmal das erste Zeichen der Erkrankung.

Früherkennung nicht sinnvoll?

Obwohl auch beim Bronchialkarzinom eine frühzeitige Erkennung der Erkrankung die Behandlungsmöglichkeiten und die Heilungschancen deutlich verbessert, gibt es bisher keine für die breite Anwendung geeignete Früherkennungsuntersuchung. Röntgenreihenuntersuchungen wie auch einfache Untersuchungen von abgehustetem Bronchialsekret (Sputum), von denen man sich viel versprochen hatte, waren ohne Erfolg.
Seit einiger Zeit werden neue Methoden erprobt, so etwa die Spiral-Computertomographie mit niedriger Strahlendosis oder die Untersuchung von Sputum mit molekularbiologischen Methoden. Falls sie sich bewähren – und sich damit also kleine Tumoren sicher entdecken lassen -, könnten solche Verfahren vor allem bei Rauchern mit ihrem hohen Erkrankungsrisiko infrage kommen.
Derzeit bleibt nur die Vorbeugung, also die Vermeidung der bekannten Risikofaktoren, eine echte Früherkennungsuntersuchung bei Gesunden fehlt.

www.onkologieinfo.de

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