(openPR) Neualbenreuth. Für bayernweite Schlagzeilen sorgte schon im Frühjahr 2008 das Kurmittelhaus. Das Sibyllenbad konnte als erstes Heilbad im Freistaat ein TÜV-geprüftes Qualitätsmanagement (QM) nach DIN EN ISO 9001:2000 vorweisen und war manchen namhaften Bädern wieder einmal voraus. Nun stand an der Kurallee ein Wiederholungsaudit durch die unabhängigen Prüfer an.
Sibyllenbadchef Gerhard Geiger hatte 2007, unmittelbar nach der Übernahme der Werkleitung, das Thema Qualitätsmanagement im Bad wieder vorangetrieben. „Es ging und geht dabei nicht darum, Ordner mit Papier zu füllen sondern einen systematischen Verbesserungsprozess zum Wohle der Gäste permanent zu leben“, zeigt sich der Dipl.-Kaufmann auch heute noch von der Sache überzeugt. Für Ursula Stingl, die neben der Leitung der Gästeinformation Neualbenreuth-Sibyllenbad auch als Qualitätsmanagementbeauftragte im Kurmittelhaus verantwortlich ist, bietet QM die Chance, Prozesse, Abläufe und Verantwortlichkeiten in einem Betrieb immer wieder zu hinterfragen und an Optimierungen zu arbeiten. Auch sie sieht weniger die Bürokratie als den täglichen Nutzen für die Gäste. „Unserer Kunden spüren und erfahren, dass wir alle im Sibyllenbadteam an Verbesserungen arbeiten“. Für Werkleiter Geiger hat QM auch dazu beigetragen, dass sich Sibyllenbad 2009 gegen den Branchentrend erfolgreich entwickeln konnte und insgesamt 8% mehr Gäste im Vorjahresvergleich verzeichnete. Die Bestimmungen des TÜV sehen vor, dass neben dem ersten sehr umfangreichen Audit jährliche Wiederholungsprüfungen in den zertifizierten Betrieben erfolgen müssen. Einen ganzen Tag lang nahmen sich zwei Auditoren der verschiedenen Kunden- und Servicebereiche im Bad an und prüften „auf Herz und Niere“. Dabei wurden sowohl Gespräche mit Werkleitung und Bereichsleitern geführt, Dokumentationen geprüft als auch vor Ort eigene Eindrücke gesammelt. Bei der Nachbesprechung am frühen Abend konnten sich Geiger und Stingl über eine positive Bilanz der Prüfer freuen. Sibyllenbad darf die begehrte Urkunde ein weiteres Jahr behalten und damit seinen Gästen aus Nah und Fern signalisieren, dass die Abläufe im Bad geordnet sind und systematisch an weiteren Verbesserungen gearbeitet wird.











