(openPR) Dank technischer Entwicklungen wie Freisprechen und sprachgesteuerter Rufnummernwahl kann man heute während der Fahrt telefonieren, ohne dabei den Blick von der Fahrbahn zu nehmen. Beim Schreiben oder Lesen von Textnachrichten ist das bislang kaum möglich. Die rasant steigende Zahl der SMS entwickelt sich deshalb zu einer lange unterschätzten Gefahr im Straßenverkehr. Dazu trägt neben der stetig wachsenden Kommunikationsfreude der Jugendlichen auch der Trend bei, die Zeit im Auto zum Arbeiten zu nutzen und über BlackBerry oder Smartphone mit dem eigenen Büro oder mit Kunden zu kommunizieren.
Nach einem Bericht von adnews-online geht der Kommunikations-Konzern AT&T jetzt in die Offensive und startet in den USA eine breite Medien-Kampagne, die vor den Gefahren des Textens am Steuer warnen soll. Die eindringliche Botschaft: Keine SMS ist es wert, deshalb zu sterben oder einen geliebten Menschen zu verlieren.
Kern der Kampagne ist eine Reihe betont schlichter TV-Spots. Sie zeigen zunächst einen kurzen Text, etwa die Nachricht "Where u at". Eine weibliche Stimme erzählt dazu, dass ihre Tochter diese SMS gelesen hat und dadurch in den Gegenverkehr geraten ist.
Das zweite Motiv zeigt die angefangene Nachricht, die ein junger Mann getippt hat, als er von der Fahrbahn abgekommen ist. Eine Frau berichtet, dass ihre Schwester gerade ihre Nachricht "Yeah" gelesen hat, als sie mit ihrem Wagen verunglückte und dabei ums Leben kam. Im vierten Spot spricht das Unfallopfer selber. Er ist geistig geschädigt und präsentiert die banale Textnachricht "Where r", die sein Leben auf so tragische Weise für immer verändert hat.
Das Bedrückende an der Kampagne: Alle Spots und Anzeigen beziehen sich auf authentische Unfälle und zeigen die echten SMS, die Auslöser der folgenschweren Tragödien gewesen sind.
Der Slogan der Kampagne lautet "Txting & driving….it can wait". Mit der Präventions-Kampagne will AT&T an das Verantwortungsbewusstsein appellieren und daran erinnern, welche gravierenden Folgen selbst eine kurze Unaufmerksamkeit haben kann. Wer am Steuer Textnachrichten liest oder schreibt, gefährdet damit in hohem Masse sich und andere Verkehrsteilnehmer.













