Der Fall Opel darf nicht zur Subventionsspirale werden
(openPR) Düsseldorf, 08. April 2010 – Zur geplanten Staatsbürgschaft für Opel in Höhe von 1,3 Milliarden Euro erklärt der Landesgeschäftsführer des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft NRW (BVMW), Herbert Schulte:
„Ich halte eine mögliche Bürgschaft für Opel in Milliardenhöhe in Zeiten schwieriger Kreditvergabe für ein verheerendes Zeichen. Auch Unternehmen der Automobilbranche werden sich in Zukunft auf reguläre Weise finanzieren müssen und können nicht dauerhaft auf politischen Geleitschutz hoffen. Wettbewerbsfähigkeit wird Opel nicht durch dauerhafte Staatshilfe erzielen, sondern nur durch marktfähige Produkte. Opel muss sich aus diesem Grunde bei dem geplanten Bürgschaftsantrag ohne wenn und aber den marktüblichen Bedingungen stellen. Die Landesregierung wäre gut beraten, wenn sie sich auch in den kommenden Wochen konsequent für die Belange der kleinen und mittleren Betriebe in NRW stark macht und auf medienwirksame „Leuchtturmprojekte“ verzichten würde.“
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Der BVMW spricht als "Stimme des Mittelstands" für mehr als 150.000 kleine und mittlere Unternehmen deutschlandweit, die rund 4,3 Mio. Arbeitnehmer beschäftigen. Über 200 BVMW-Geschäftsstellen im In- und Ausland setzen sich für die im Verband organisierten Unternehmerinnen und Unternehmer ein. Schwerpunkte der Verbandsarbeit sind die Bildung von Netzwerken, die Organisation von Veranstaltungen und die politische Interessenvertretung. Zusammen mit seinen über 40 angeschlossenen Fach- und Branchenverbänden ist der BVMW die größte freiwillig organisierte Kraft des deutschen Mittelstands. In NRW ist der BVMW mit 40 Kreisgeschäftsstellen in den Regionen präsent.
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