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„Kein Sparen bei Kindern, Herr Schäuble“

09.04.201009:11 UhrGesundheit & Medizin
Bild: „Kein Sparen bei Kindern, Herr Schäuble“

(openPR) Elternverband Aktionskomitee Kind im Krankenhaus e.V. alarmiert über die Sparpläne von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble

Frankfurt am Main/Regensburg, 09. April 2010 – Auch wenn angesichts der Wahlen in Nordrhein-Westfalen die Regierungskoalition bisher offiziell keine Stellung zu Sparplänen nimmt, so häufen sich die Anzeichen, dass Schwarz-Gelb sich als Erstes das Gesundheitswesen vornehmen wird. „Dadurch ist die medizinische Versorgung von Kindern akut in Gefahr“ fürchtet Julia von Seiche, Pressesprecherin des Bundesverband Aktionskomitee Kind im Krankenhaus e. V. (AKIK) www.akik.de.



In einem Interview mit dem „Handelsblatt“ hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vor kurzem erklärt, dass er für die dringend erforderlichen Sparmassnahmen vor allem Potential im Gesundheitswesen sähe. Diese und weitere Äußerungen der Regierungskoalition alarmieren den Elternverband AKIK, der schon seit langem die Kinder auf der Verliererseite im deutschen Gesundheitswesen sieht: sei es durch eine von Beginn an viel zu niedrige Fallpauschalenvergütung der stationären Kindereinrichtungen oder sei es durch nahezu schikanöse Hinhaltestrategien der Kassen bei der Genehmigung von Heil- und Hilfsmitteln speziell für chronisch-kranke Kinder. Bereits im Herbst 2009 hatte AKIK in seinem 1. Deutschen Zukunftsgespräch in Berlin Lösungsansätze präsentiert, um die medizinische Versorgung von Kindern nachhaltig zu sichern. Dabei sind sämtliche Versorgungskosten für Kinder und Jugendliche von der gesetzlichen Krankenversicherung zu entkoppeln und solidarisch, d.h. über Steuern zu finanzieren. Diese Vorschläge werden inzwischen ausdrücklich von großen Fachverbänden unterstützt, so beispielsweise von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin, dem Dachverband von drei großen Mitgliedsgesellschaften mit insgesamt ca. 3.500 Mitgliedern.

Seit November 2009 bemühen sich nicht nur AKIK, sondern viele Verbände und Fachleute aus der Kindermedizin um Termine im Gesundheitsministerium – bisher ohne konkrete Antworten. „Wenn die zuständigen Stellen auf Regierungsebene bereits im März ausrichten lassen, dass sie bis September 2010 keine Zeit für Termine haben, wie kann man das anders deuten, als völliges Desinteresse an den Problemen der medizinischen Kinderversorgung?“, fragt sich Julia von Seiche-Nordenheim. „Wir werden jedenfalls weitere Einsparungen bei der immer wieder politisch vollmundig versprochenen „flächendeckenden und wohnortnahen Versorgung“ von Kindern nicht tatenlos hinnehmen“, so Julia von Seiche-Nordenheim.

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