(openPR) Was ist in, was ist out, was lässt sich wie tragen, worauf sollte man achten?
Frühjahr/ Sommer 2010 - Die Mode wird lebendig! – Die Trends im Überblick:
• Farbe und Lebendigkeit allerorts – vor allem aber auch (wieder) auf Kleidungsstücken.
• Beine bleiben im Trend,
• Jeans als Dauerbrenner darf (angeblich) mit Jeans kombiniert werden
• Pump- oder Haremshosen wollen weiterhin nach vorne
• schweres Schuhwerk – Holzclogs – vorzugsweise aus echtem Holz, kommen zurück
• Unterwäsche darf blitzen und von unten nach oben wandern – sprich sichtbar sein.
• Der Marinelook erlebt auch dieses Frühjahre Revival
• Gleiches gilt für den Safarilook
Beine, Röcke, Shorts
Kurz, kürzer, am kürzesten! Dass hierbei der Hose der Vorzug zu geben ist, hat schlichtweg praktische Gründe. Die ultrakurzen Miniröcke wirken schnell billig (uncharmant kann man diese „Pomanschette“ nennen), ein elegantes Hinsetzen mit einem Mini, der zu kurz ist, ist schlichtweg unmöglich.
Hosen ermöglichen hier definitiv Bewegungsfreiheit. Jeansshorts und Hotpants sollten dabei dennoch nur im eigenen Garten oder auf dem Weg ins Freibad getragen werden, oder abends als Hingucker. Der ungeschönt objektive Blick vor dem Kauf eines solchen Bekleidungsstücks ist mehr als notwendig.
Die meisten Frauen haben knieabwärts keine schlechten Beine – wer allerdings auf dünn ohne Muskeltraining setzt, wird frühzeitig mit Cellulite belohnt und sollte es sich verkneifen, diesen Trend mitzumachen.
Jeans und der Marinelook
Der Marinelook erinnert an die elegante Erscheinung auch einer Marlene Dietrich und war nie wirklich aus der Mode. Blau und Weiß wirken sauber und frisch, dabei – wenn Streifen fein wirken dürfen – aber selten steif und konservativ. Zudem verbinden wir diese Farbkombi mit Sommer, Sonne, Meer und Schiff.
Weiß steht für Sauberkeit und Klarheit, Blau für Vertrauen und Tradition – auch farbpsychologisch ist diese Kombination durchaus businesstauglich. Mit Jeans kombiniert verliert dieser Trend auch den letzten Hauch von konservativer Spießigkeit.
Laut den großen Modemachern darf (für manche: endlich) Jeans auch mit Jeans kombiniert werden. Das Jeanshemd zur Jeanshose galt jahrelang
als absolutes „No-Go“ und auch heute sollte man – Trend hin oder her – vorsichtig damit sein. Werden Jeansjacken zu Jeanshosen kombiniert, dann sollte auf diesselbe Waschung bzw. Färbung geachtet werden, um die Klarheit der „Jeansaussage“ nicht zu verwässern.
Jeans sollten sitzen und gut passen, die Überlänge der Hosenbeine ist schon fast Pflicht. Dabei tritt man sich gerne selbst auf die Hosenbeine und diese fransen nach und nach immer mehr aus. Nicht schlimm. Doch spätestens wenn man einen halben Meter Fadengewirr nach sich zieht, sollte man zur Schere greifen.
Pump- und Haremshosen…
…sehen meist aus, als würden man eine volle Windel tragen. Durch den nach unten gezogenen Schrittbereich wirken die Oberschenkel immer etwas dicker als diese sind und ebenso wie beim Minirock muss man sich ganz kritisch vorher fragen, ob man jeden Modetrend als fashion-victim mitmachen möchte oder muss.
Für eine Strandparty oder ein Sommerfest können diese Hosen „lustig“ sein – zumal dieses Jahr der Schrittbereich nicht mehr ganz so weit nach unten gezogen ist. Dann macht man am besten ein komplettes Styling daraus: Turban, Schmuck und vielleicht sogar ein Make-up mit breit orientalisch schwarz umrandeten Augen gehören dazu.
Holzclogs
Back to the seventies! Holzclogs sollten gut verarbeitet sein und dem echten Holz ist der Vorzug vor billigen Plastikimitationen zu geben. Wer sich irgendwo „einschleichen“ möchte und nicht auffallen will, ist mit diesem Schuhwerk nicht gut bedient. Echte Holzclogs sind schwer und laut! Zu Jeans, zu bunten Prints oder auch zum Safarilook sehen sie aber unverwechselbar klasse aus.
Lingerielook
Edel soll er sein, hilfreich und gut! –Wer meint, jedes Bustier und jeden BH einfach so mal über dem T-Shirt tragen zu können, der liegt mit der Auslebung des Trends vollkommen daneben. Vielmehr geht es darum, mit Assoziationen zu spielen. Material, welches normalerweise eher im Unterwäschebereich zu finden ist, wird nun zu Hosen und Tops verarbeitet. Auf den Laufstegen sah man auch das bekannte „Madonna-Korsett“ aus den 80/90ern. Nicht nachmachen, lieber nur zugucken. Alternativen sind in tragbarer Variante dennoch genug vorhanden: Creme- und Pudertöne, Satin und Spitze wirken weiblich und edel, wenn man weiß, wie man es kombiniert. Eine strenge schwarze, klassisch geschnittene Hose zu einem Edeltop aus Satin und Spitze, welches 1a sitzt und unter einem klassischen Blazer hervor blitzt, das hat schon was!
Prints und Safarilook
Blumen, Vögel, Schmetterlinge, Pflanzen – große Prints bleiben auch dieses Jahr im Trend. Musterkombinationen sind dabei zu vermeiden. Gleichzeitig gilt es, auf die Verhältnismäßigkeit von Druckgröße und Körpergröße zu achten. Konkret bedeutet das: Wer klein ist, sollte nicht unbedingt allzu großflächige Drucke wählen, das „drückt“. Zu klein dürfen die Motive aber auch nicht sein, sonst wirkt es schnell kitschig bis kindisch.
Wer unter diesen Voraussetzungen nichts findet, was den
Prämissen eines passenden Kleidungsstücks entspricht, kann zu gemusterten Accessoires greifen.
Ein bunt und großflächig gemustertes Tuch, evtl. um eine Handtasche gebunden sieht auch sehr schön aus! Praktisch und dankbare Modemöglichkeiten erhalten wir mit der Wiederkehr des Safari-Looks. Die Wahlmöglichkeiten sind bei diesem Trend groß, die Farben ein echtes Pendant zu den großen Drucken: Oliv, beige, sand, braun! Mit dem Lingerielook kombiniert sieht der Trend einfach umwerfend aus.












