(openPR) Bern - Der in Bern lebende Ostschweizer Paul Ott ist Speziallist für Arsen, 9milimeter Pistolen mit und ohne Dämpfer. Versagende Autobremsen, offiziell anerkannte Selbstmörder, die vielleicht doch selbstgemordet wurden und brillante, ungeklärte Verbrechen sind sein Handwerk. Überführt wurde er noch nie: Paul Ott ist Fachmann im Spuren verwischen. Unter dem Pseudonym Paul Lascaux, beschäftigt er seit fünfundzwanzig Jahren Polizei und Detektive in und um Bern, ohne dass ihm jemand nur im Geringsten etwas hätte Beweisen können. Ott versteht sein Handwerk.
Zum Glück als Kriminalautor… aber wer weiss das schon so genau. Denn er und seine Kollegen und Kolleginnen der Kriminal Autoren begehen auch dieses Jahr wieder die offiziellen Mordstage 2005. Das Grossereignis bringt die Krimiszene in die Städte, die Polizei scheint machtlos zu sein. Die Schweiz wird für Wochen zum Tatort, denn an jedem teilnehmenden Ort ist ein Kurzkrimi entstanden. Die Anthologie «Tatort Schweiz» vereinigt diese insgesamt 18 Texte zum Flächendeckend grössten literarischen Anschlag, den die Schweiz je gesehen hat. Bereits zum dritten Mal findet diese unvergleichliche Leistungsschau der Schweizer Krimiszene statt, Bekannte und noch nicht bekannte AutorInnen, neue Bücher und Texte und viel Spannung werden der Spannungsliteratur liebenden Leserschaft geboten. Das Verbrechen findet nicht nur mehr in London, Chicago und in Lower Manhatten statt, das Verbrechen hat sich dank Ott in kleineren und mittelgrossen Schweizer Städten etablieren können. Stellen Sie sich vor; dafür haben Behörden und Vereine (was für eine Tarnung) sogar die Patronate übernommen. Dank der Initiative dieser Syndikate war es erst möglich die Mordstage einem so breiten Publikum vorzustellen. Sie können also schon bald Zeuge in einem Kriminalfall ihrer Stadt sein.
Die Organisation der Mordstage 2005 liegt bei den Experten selber. Die
KrimiautorInnen organisieren diesen Anlass selber, laut Aussage von Ott steht keine zentrale Organisation dahinter. Die Paten wechseln sich ab, mal ist es Ott, wie in diesem Jahr auch, mal ist es Katarina Graf Mullis, oder Jutta Motz, die Organisation hat sich also mit dem Zellenaufbau nach moderner Terror Manier dezentralisiert und ist so fast nicht eliminierbar. Das ist gut so, denn die literarischen Täter tragen dazu bei, schweizerische Kriminalautoren und deren Handwerk zu fördern und den Wert spannender Schweizer Kriminalgeschichten in eine breitere Leserschaft zu tragen. Doch passen Sie auf; vielleicht tragen Paul Ott und seine angeblichen Kriminal Autoren plötzlich die richtigen Leichen in ihren Keller.
Die Mordstage 2005 finden in sechzehn Städten statt. Das volle Programm unter www.literatur.li













