(openPR) Rettungsdienst erhält 4.000 Euro der Stiftung Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen
Feierliche Übergabe beim Rettungsdienst: Michael Vogt, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, überreichte am Dienstag einen Scheck über 4.000 Euro an den Geschäftsführer der DRK Rettungsdienst Esslingen-Nürtingen gGmbH, Rafael Dölker. Dank dieser Spende ist es möglich, die fünf DRK-Notarzteinsatzfahrzeuge mit modernen Infusionsbohrern, sogenannten intraossären Zugängen, auszustatten. Diese kommen insbesondere bei Kindernotfällen zum Einsatz.
Mit einem intraossären Zugang können im Notfall Medikamente und Infusionen direkt in die Knochenmarkshöhle appliziert werden. „Diese Technik ist für uns Notärzte eine große Hilfe“, erklärt der medizinische Leiter Dr. Martin Kohler. „Denn gerade bei kleinen Kindern ist es oft schwierig, im Notfall einen Zugang für Infusionen zu legen. Grundsätzlich ist diese Technik jedoch für alle Alterstufen einsetzbar.“ Michael Vogt, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen, informierte sich bei einer Vorführung über die Handhabung des neuen Geräts: „Es ist schön zu sehen, dass unsere Stiftung zu einer solchen lebensrettenden Technik beitragen kann.“
Das Verfahren selbst stammt aus den USA und etabliert sich nun auch zunehmend in Deutschland. Der Rettungsdienst Esslingen-Nürtingen hat diese Technik zwar auch schon in der Vergangenheit genutzt, mit den neuen Geräten ist die Anwendung jedoch deutlicher schneller und die Handhabung leichter geworden: „Hinzu kommt, dass das Verfahren jetzt auch weniger schmerzhaft ist“, so Ausbildungsleiter Marc Sachsenmaier. „Man spürt im Prinzip nur den Stich durch die Haut, am Knochen selbst nimmt man kaum Schmerzen wahr.“ Mit den intraossären Zugängen werden alle fünf Notarzteinsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes im Landkreis Esslingen ausgestattet.











