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DRK Ulm - Im Großeinsatz für die Auszubildenden

19.05.200812:45 UhrGesundheit & Medizin
Bild: DRK Ulm - Im Großeinsatz für die Auszubildenden
Quelle: Press'n'Relations GmbH
Quelle: Press'n'Relations GmbH

(openPR) Einmal jährlich führt die Rettungsdienst Ulm gGmbH des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für seine Auszubildenden eine groß angelegte Übung zur Einsatztaktik bei sogenannten Großschadensereignissen durch – und das bereits seit zehn Jahren. „Was bei anderen Rettungsdiensten gerade erst eingeführt wird, hat bei uns quasi schon Tradition“, betont Rainer Benedens, einer der acht hauptamtlichen Lehrrettunsgassistenten des DRK Ulm. „Es ist uns sehr wichtig – auch in Zeiten knapper Kassen – dass unsere angehenden Rettungsassistenten solche Situationen mit hohem Stressfaktor nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis trainieren können.“ Am vergangenen Wochenende wurde auf dem Standortübungsplatz Lerchenfeld bei Ulm ein Unfall auf einem Autobahnzubringer simuliert, an dem neben mehreren PKW und einem Motorroller auch ein Linienbus beteiligt war. Knapp 40 Verletzte mussten von den Auszubildenden fachgerecht versorgt werden. Höhepunkt der Übung war die Landung des Rettungshubschraubers Christoph 22 des Bundeswehrkrankenhauses Ulm.



Demolierte, ineinander verkeilte Fahrzeuge, um Hilfe schreiende und blutend umherirrende Menschen – dieses Schreckensszenario bot sich am 17. Mai 2008 den angehenden Rettungsassistenten und -assistentinnen aus Ulm. Die Verletzten, alles Ehrenamtliche des DRK-Kreisverbandes, waren zuvor genau in ihre Rollen eingewiesen worden. „Nicht nur die medizinische Versorgung ist bei solchen Einsätzen wichtig, zusätzlich ist der psychologische Aspekt von großer Bedeutung“, erklärt David Richter, Rettungsdienstleiter des DRK Ulm. „Menschen, die in Panik und in Sorge um ihre Angehörigen und Freunde sind, reagieren nicht immer normal. Auch das müssen unsere Auszubildenden lernen.“ Gerade bei einem sogenannten Massenanfall von Verletzten müssen die Leitlinien zur Rettung genau eingehalten werden. Um die Rettungsleitstelle über die Situation vor Ort informieren zu können, ist es beispielsweise notwendig, dass sich die zuerst am Einsatzort eintreffenden Rettungskräfte zunächst einen Überblick verschaffen – Stress pur für die Retter: „Hilferufe von Verletzten im ersten Schritt zu ignorieren fällt keinem leicht“, betont Rainer Benedens.

Unterstützt wurden die Auszubildenden von Notärzten der Universitätsklinik Ulm und des Bundeswehrkrankenhauses sowie einer Vielzahl von haupt- und ehrenamtlichen Kräften des Deutschen Roten Kreuzes, die für diesen Einsatz ihren freien Samstag opferten. Auch der Rettungshubschrauber des Bundeswehrkrankenhauses drehte über dem Unfallgeschehen seine Runde und landete auf dem Lerchenfeld. „Ohne das große Engagement der vielen Helfer wäre eine solche Übung nicht durchführbar. Auch wenn wir schon zehn Jahre Erfahrung haben, ist es doch immer wieder aufregend“, so Benedens. Unterstützt wurde das DRK auch durch die Firmen Böck Recycling und Baumeister-Knese Omnibusreisen, welche die Unfallfahrzeuge zur Verfügung stellten.

Und das Fazit der Beobachter? „Die Erfahrung für unsere Auszubildenden und die Bewertung dessen, was eventuell nicht so gut gelaufen ist, ist der zentrale Punkt dieser Übung. Aber auch für uns Ausbildungsleiter geben diese Beobachtungen immer wieder neue Impulse, um die Ausbildung hier in Ulm noch weiter zu verbessern“, zieht Rainer Benedens Bilanz. Auch Rettungsdienstleiter David Richter ist zufrieden: „Alle Patienten gerettet, keiner wurde vergessen oder ist verloren gegangen, keine Verletzten auf Seiten der Retter – die Übung ist gut gelaufen, würde ich sagen.“

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