(openPR) Umsatz mit 201,6 Mio. Euro über Prognose
- EBIT erreicht 9,6 Mio. Euro
- Dividende von 0,50 Euro je Aktie vorgeschlagen
Köln/Frankfurt am Main, 30. März 2010 – Die OVB Holding AG hat das Geschäftsjahr 2009 mit einem soliden Ergebnis abgeschlossen – trotz eines schwierigen Marktumfeldes. Die Gesamtvertriebsprovisionen erreichten 201,6 Mio. Euro (Vorjahr: 260,2 Mio. Euro). „Wir sind bisher gut durch die Finanz- und Wirtschaftskrise gekommen und konnten den Umsatz- und Ergebnisrückgang begrenzen“, sagt Wilfried Kempchen, Vorstandsvorsitzender der OVB Holding AG. „Unsere prognostizierten Ziele für das Gesamtjahr 2009 haben wir erreicht.“
Zu den Gesamtvertriebsprovisionen trug das Segment Mittel- und Osteuropa
84,3 Mio. Euro (Vorjahr: 122,7 Mio. Euro) bei. Deutschland erzielte Gesamtvertriebsprovisionen von 77,0 Mio. Euro (Vorjahr: 85,2 Mio. Euro). In Süd- und Westeuropa blieb der Umsatz 2009 mit 40,3 Mio. Euro hinter dem Volumen des Vorjahres (52,3 Mio. Euro) zurück.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 9,6 Mio. Euro im prognostizierten Bereich, verringerte sich aber gegenüber dem Vorjahr (28,8 Mio. Euro) um zwei Drittel (- 66,6 Prozent).
In Mittel- und Osteuropa reduzierte sich das EBIT absolut betrachtet am stärksten: Es sank von 22,2 Mio. Euro auf 9,2 Mio. Euro (- 58,6 Prozent). Das Segment Süd- und Westeuropa verzeichnete einen EBIT-Rückgang von 81,6 Prozent auf nun 1,2 Mio. Euro (Vorjahr: 6,5 Mio. Euro). Im Vergleich dazu nahm das operative Ergebnis des Segments Deutschland verhalten ab: Es verringerte sich um 4,0 Prozent auf 7,1 Mio. Euro (Vorjahr: 7,4 Mio. Euro).
Der Konzernjahresüberschuss 2009 war mit 8,8 Mio. Euro (Vorjahr: 24,4 Mio. Euro) klar positiv. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 0,61 Euro (Vorjahr: 1,71 Euro).
Die Kundenbasis der OVB liegt europaweit nach wie vor bei rund 2,8 Mio. Kunden – ein Indiz dafür, dass die Finanzberater der OVB auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld das Vertrauen ihrer Kunden genießen.
Zum Jahresende 2009 waren für die OVB 4.664 hauptberufliche Finanzberater in 14 Ländern Europas tätig. Diese Zahl liegt um 4,1 Prozent oder 198 Außendienstmitarbeiter unter der des Vorjahresultimos, als 4.862 selbstständige Handelsvertreter die Vorsorge- und Finanzprodukte der OVB Produktpartner vertrieben. Dieser Prozess korrespondiert mit der konjunkturbedingten Abnahme des Geschäftsvolumens; er verlief aber deutlich langsamer als der Umsatzrückgang.
Aufgrund der gedämpften Ergebnisentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der ordentlichen Hauptversammlung am
11. Juni 2010 eine Dividende in Höhe von 0,50 Euro je Aktie vor, was einer Dividendensumme von 7,1 Mio. Euro entspricht.
Für das Jahr 2010 geht die OVB von einer allmählich einsetzenden Stabilisierung aus – trotz eines weiterhin getrübten gesamtwirtschaftlichen Umfeldes. „Das Geschäftsjahr 2010 wird nicht einfach, aber wir sind international gut aufgestellt, haben Prozesse und Kosten bereits angepasst und werden dies weiter konsequent fortführen“, sagt Oskar Heitz, Finanzvorstand der OVB Holding AG, bei Vorlage der Zahlen. Bei der Umsatzentwicklung geht die OVB davon aus, im laufenden Geschäftsjahr in etwa in den Bereich des Vorjahreswertes zu gelangen. Für das Jahr 2011 plant die OVB, die Umsatz- und Ergebniszahlen gegenüber 2010 steigern.
Eine Präsentation und der Geschäftsbericht zum Jahresabschluss 2009 stehen unter www.ovb.ag in der Rubrik Investor Relations zum Download für Sie bereit.
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