(openPR) Konzernumsatz erreicht 47,6 Mio. Euro im ersten Quartal 2010
- Mittel- und Osteuropa als stabilstes Segment
- Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 1,3 Mio. Euro
- Mehr Kunden, mehr Finanzberater, mehr Abschlüsse in den letzten Wochen
Köln, 12. Mai 2010 – Die OVB Holding AG hat im ersten Quartal 2010 ein solides Ergebnis erzielt und sich in einem anhaltend schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld behauptet. Der Konzernumsatz belief sich auf 47,6 Mio. Euro (Vorjahr: 53,8 Mio. Euro). „Die ökonomischen Rahmenbedingungen in Europa sind nach wie vor nicht einfach, aber im letzten Monat des ersten Quartals 2010 konnten wir bereits eine deutliche Geschäftsbelebung feststellen“, so Wilfried Kempchen, Vorstandsvorsitzender der OVB Holding AG.
Die Region Mittel- und Osteuropa trug 20,6 Mio. Euro (Vorjahr: 21,1 Mio. Euro) zum Konzernumsatz bei und erwies sich mit einer Verringerung der Gesamtvertriebsprovisionen um lediglich 2,4 Prozent als das stabilste Segment im Konzern. In Deutschland nahmen die Gesamtvertriebsprovisionen im Zeitraum Januar bis März 2010 gegenüber dem Vorjahr (21,4 Mio. Euro) um 15,9 Prozent ab und erreichten 18,0 Mio. Euro. Auch im Segment Süd- und Westeuropa blieb der Umsatz im Startquartal mit 9,0 Mio. Euro hinter dem Volumen des Vorjahres (11,4 Mio. Euro) zurück.
Das operative Ergebnis der Gruppe (EBIT) lag im ersten Quartal 2010 bei 1,3 Mio. Euro (Vorjahr: 3,4 Mio. Euro). Mittel- und Osteuropa trugen 2,1 Mio. Euro zum EBIT bei (Vorjahr: 3,3 Mio. Euro). In Deutschland verringerte sich das operative Ergebnis auf 1,8 Mio. Euro (Vorjahr: 2,7 Mio. Euro). Das EBIT der Region Süd- und Westeuropa betrug -0,3 Mio. Euro; im Vorjahreszeitraum verzeichnete dieses Segment ein positives operatives Ergebnis von +0,3 Mio. Euro. Der Konzernüberschuss der Berichtsperiode betrug 1,1 Mio. Euro, nach 2,4 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,08 Euro (Vorjahr: 0,17 Euro).
Weitgehend konstant blieb die Kundenzahl der OVB bei rund 2,8 Mio. Personen – auch in schwierigen Zeiten genießen die Finanzberater der OVB also das Vertrauen ihrer Kunden. Ende März 2010 waren für die OVB in 14 Ländern Europas 4.410 hauptberufliche Finanzberater tätig. Gegenüber dem Jahresultimo 2009 (4.664 Finanzberater) nahm ihre Zahl um 254 Außendienstmitarbeiter ab, gegenüber dem 31. März 2009 (4.957 Berater) beträgt der Rückgang 547 Hauptberufler. Wesentliche Ursache für diesen Rückgang sind die im Zuge der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise zeitweilig verschlechterten Rahmenbedingungen und damit auch Verdienstmöglichkeiten.
Kaum verändert hat sich das Produktportfolio der OVB: Mit einem Anteil von 55 Prozent des Neugeschäfts im ersten Quartal (Vorjahr: 58 Prozent) wurden fondsgebundene Vorsorgeprodukte am häufigsten nachgefragt.
Seit März sind erste Anzeichen einer Erholung spürbar – obwohl der Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2010 in vielen europäischen Märkten unter anhaltend schwierigen ökonomischen Vorzeichen stand. „Insgesamt sind wir sehr zuversichtlich und gehen davon aus, dass sich der moderate gesamtwirt-schaftliche Aufwärtstrend positiv auf die Geschäftstätigkeit der OVB in Europa auswirken wird“, sagt Oskar Heitz, Vorstand Finanzen und Verwaltung der OVB Holding AG. „Dennoch gilt es, Strukturen und Prozesse weiter konsequent zu optimieren, um die Herausforderungen der nächsten Jahre erfolgreich zu bewältigen“. Bei der Umsatzentwicklung geht die OVB davon aus, im laufenden Geschäftsjahr in etwa den 2009 erzielten Wert zu erreichen.





