(openPR) 25 Jahre Hoffnung und Zuversicht für Menschen, die Hilfe brauchen
Gelungene Jubiläumsfeier im Kölner Sommerferiencamp HöVi-Land
Köln, Juli 2008. Seit rund 25 Jahren gibt es das OVB-Hilfswerk, das sein 25-jähriges Jubiläum am vergangenen Mittwoch, den 2. Juli 2008, ab 15 Uhr mit einer Feierlichkeit im Rahmen des Sommercamps der Kölner Kinderstadt HöVi-Land beging. Das HöVi-Land ist eine ökumenische Ferienspielaktion der Kölner Kirchengemeinden in Köln-Höhenberg/Vingst, die vom OVB-Hilfswerk seit vielen Jahren finanzielle Unterstützung erhalten. Über 300 ehrenamtliche engagierte Menschen organisieren dort drei Wochen lang für rund 500 Kinder ein Sommerferiencamp, bei dem bei Spiel und Spaß Gemeinschaft gelernt und Ferien genossen werden können.
Seine Wurzeln hat das OVB-Hilfswerk Anfang der 80er Jahre im Kölner Stadtteil Vingst. Treibende Kraft war damals der Franziskaner-Pater Ulrich, der schon seit längerem als Missionar in Afrika arbeitet. Seit rund 10 Jahren fördert das OVB-Hilfswerk "Menschen in Not e.V." fünf Initiativen im Stadtteil Köln-Kalk, die sich um gefährdete Jugendliche bemühen und ihnen vor allem beim Start in den Beruf helfen.
Jürgen Kotulla, Marketingvorstand beim Kölner Finanzdienstleister OVB und Katja Meenen, Pressesprecherin der OVB Holding AG und in Vertretung für die schwangerschaftsbedingt verhinderte Geschäftsführerin des OVB-Hilfswerkes, Antje Schweitzer, waren für die OVB vor Ort. Ebenso wie Gastgeber und Initiator des Sommercamps und Pastor in der Gemeinde Köln-Vingst/Höhenberg, Pfarrer Franz Meurer, der Kölner Bürgermeister Josef Müller, leitende Personen der fünf vom OVB-Hilfswerk unterstützten Einrichtungen und Vertreter der Politik aus dem Wirkungskreis Köln, insbesondere aus dem Bezirk Köln-Vingst. Um 15 Uhr startete der offizielle Teil der Feier mit einem Empfang wo zunächst Pfarrer Meurer dem OVB-Hilfswerk seinen Dank aussprach, dann Vertreter der unterstützten Initiativen ihre Arbeit vorstellten und ebenfalls für die jahrelange finanzielle Unterstützung dankten. Mitarbeiter des Kalker Jugendbüros für Arbeit und Beruf überreichten OVB-Vorstand Kotulla ein gerahmtes Bild mit Portraitfotos erfolgreich begleiteter junger Menschen und von Bürgermeister Josef Müller – der ehrende Worte für die Arbeit des OVB-Hilfswerkes fand – wurde Kotulla die goldene Rathausplakette übergeben. Nachdem der offizielle Teil „erledigt“ und die Herren sich ihrer Krawatten entledigt hatten, startete zur großen Freude der etwa 500 Jugendlichen – alle im Alter zwischen 5 und 16 Jahren – auf dem Festplatz des Feriencamps das Konzert der „Hot Banditoz“, einer Band, die es verstand ordentlich Stimmung zu verbreiten. Zuvor konnten sich die Kids schon auf den extra für diesen Tag vom OVB-Hilfswerk organisierten riesigen Hüpfburgen vergnügen und sich vom Ballonkünstler Mario Vergato und seinem Partner unterhalten und lustige Luftballonfiguren formen lassen.
Über die unterstützten Einrichtungen:
Jeweils 5.000 Euro erhalten die fünf Kölner Einrichtungen 1. Vingster Treff (Beratungsstelle für Arbeitslose und Interkulturelles Zentrum), 2. HöVi-Online (Berufsorientierung und Bewerbungsmanagement), 3. Kalker Jugendbüro für Arbeit und Beruf (Task-Force, wenn Jugendliche ohne Arbeit zu versinken drohen), 4. Franziskusstiftung (Türkische Jugendgruppe) und 5. Runder Tisch Jugend (entwickelt Projekte für Chancengleichheit und ein faires Miteinander Jugendlicher, die in sozialen Brennpunkten leben). Das Besondere an der Hilfe ist, dass die Gelder frei dort eingesetzt werden können, wo andere Förderungen nicht möglich sind, zum Beispiel aufgrund enger Zweckbestimmung öffentlicher Mittel, freut sich Pfarrer Meurer. Somit kann zum Beispiel der Vingster Treff mit seinen Projekten für alleinerziehende Mütter den Frauen Fahrgeld geben, damit sie ihre Arbeitsstellen erreichen, oder es kann „Basketball bei Mitternacht“, geleitet von Sportstudenten in Trainerfunktion, ermöglicht werden. Auch fehlende Computerteile können mit dieser finanziellen Unterstützung ergänzt werden, damit Jugendliche für den Berufsstart trainieren können, oder türkische Jugendgruppen können eine Fahrt nach Paris antreten, weil die Restfinanzierung dank OVB-Hilfswerkgeldern garantiert wird. „Die Unterstützung ist deswegen so segensreich, weil sie den sehr engagierten Mitarbeiterinnen der fünf Initiativen finanziellen Freiraum zur gezielten Förderung gibt, so Meurer“. Die Auswahl der fünf geförderten Initiativen trifft die Geschäftsführerin des OVB-Hilfswerkes, Antje Schweitzer, zusammen mit Pfarrer Franz Meurer. Entscheidendes Kriterium für die Förderung der Einrichtungen ist nach wie vor, dass diese Einrichtungen im Stadtteil Kalk untereinander intensiv bei der Förderung der jungen Menschen zusammenarbeiten.
Über das OVB-Hilfswerk
Das Hilfswerk unterstützt Menschen, die ohne eigenes Zutun in Not geraten sind. Und auch gemeinnützige Einrichtungen, deren Mitglieder mit viel Engagement und völlig uneigennützig wertvolle Dienste für unser Gemeinwesen leisten. Das OVB-Hilfswerk steht für gelebte Solidarität. Für beispielhaftes Engagement ohne Eigennutz, für Verlässlichkeit und menschliche Wärme. 25 Jahre OVB-Hilfswerk „Menschen in Not e.V.“ sind gleichbedeutend mit sozialer Verantwortung und der Hilfe zur Selbsthilfe. „Wir haben geholfen, wo unsere Hilfe benötigt wurde. Wir haben neue Hoffnung und Zuversicht gegeben, wo diese schon fast verloren waren. Und wir werden dies auch in Zukunft tun“, sagte OVB-Vorstand Jürgen Kotulla während der Feier zum 25-jährigen Bestehen des OVB-Hilfswerkes. Über 3,5 Millionen Euro Spendensumme in 25 Jahren kann das Hilfswerk vorweisen. Zweifellos weit mehr als der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Denn dieser Beitrag steht für weit mehr als 1.000 Spendenempfänger in Deutschland und vereinzelt auch in den europäischen Nachbarländern, denen durch eine punktuelle finanzielle Unterstützung neue Perspektiven und mehr Zuversicht für die Zukunft gegeben wurden. Der Spendenbetrag repräsentiert aber auch Tausende von OVB-Mitarbeitern, die durch ihr finanzielles Engagement die Arbeit des OVB-Hilfswerks vom ersten Tag an finanzieren. Durch gezielte Spenden bei besonderen Anlässen wie festlichen Jahresschluss-Veranstaltungen, Büroeröffnungen, Tagen der offenen Tür und Tombolas. Besonders aber, indem sie Monat für Monat auf einen Teil ihrer Provisionseinnahmen zugunsten des OVB-Hilfswerks verzichten. Das ist gelebte soziale Verantwortung in Reinkultur, die möglichst viele Nachahmer finden sollte.







