(openPR) Ergebnis vor Steuern wächst in der Schaden/Unfall- und Lebensversicherung insgesamt um 5,1 Prozent auf 482 Mio. Euro
- Bruttobeitragseinnahmen steigen um 1,1 Prozent auf über 6,4 Mrd. Euro
- Schaden-Kostenquote mit 91,6 Prozent deutlich besser als der Marktdurchschnitt
- Kostenführerschaft weiter im Fokus
Bonn, 23.03.2010. Die Zurich Gruppe Deutschland konnte sich im herausfordernden Marktumfeld des Jahres 2009 sehr gut behaupten und legte einen von Stabilität und Profitabilität geprägten Jahresabschluss vor.
Insgesamt stiegen die Bruttobeitragseinnahmen um 1,1 Prozent von 6,388 Mrd. Euro (2008) auf 6,456 Mrd. Euro im Jahr 2009. Damit erzielte Zurich trotz des schwierigen Marktumfeldes eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr.
Das Ergebnis vor Steuern, der so genannte Business Operation Profit (BOP), stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,1 Prozent auf 482 Millionen Euro (2008: 459 Millionen Euro).
„Im Leben-Geschäft sind Beitragseinnahmen gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent auf 3,945 Mrd. Euro gestiegen. Damit fiel der Zuwachs zwar geringer aus als der Marktdurchschnitt, allerdings hat Zurich hier nicht das Geschäft mit Einmalbeiträgen forciert“, so Eduard Thometzek, Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe Deutschland. Das Neugeschäft in der Leben-Sparte stieg ohne die Berücksichtigung des Riester-Effekts gegenüber dem Vorjahrszeitraum um 4 Prozent von 429 Millionen Euro auf 446 Millionen Euro.
Im Bereich der Schadenversicherung (General Insurance) konnte die Zurich Gruppe Deutschland in einer rezessiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ein überaus stabiles Ergebnis vorweisen. Die Bruttobeitragseinnahmen legten Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,3 Prozent leicht auf 2,511 Mrd. Euro zu. Die Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) litt unter einem steigenden Schadenniveau, insbesondere unter Winterschäden, und einem sehr harten Prämienwettbewerb. Sie stieg bei gleichzeitiger Verbesserung des Kundenservices um 0,9 Prozentpunkte auf 91,6 Prozent an. Erneut profitierte Zurich von optimierten Kostenstrukturen und lag damit weiterhin deutlich besser als der Gesamtmarkt (Combined Ratio im Durchschnitt 97 Prozent).
Stabilität und Profitabilität dank zukunftsorientierter Ausrichtung
„Im vergangenen Jahr haben wir von unserem neuen Geschäftsmodell profitiert, das uns ein sehr effizientes Arbeiten und ein sehr gutes Kostenmanagement ermöglicht“, so Eduard Thometzek. „Damit haben wir die Grundlage für wirtschaftliche Stabilität und Profitabilität gelegt. Diese Umstrukturierungsmaßnahmen bilden gemeinsam mit unseren engagierten Mitarbeiter die Basis für unseren nachhaltigen Unternehmenserfolg. Selbstverständlich verdanken wir dieses solide Ergebnis der Gruppe auch einer hohen Disziplin in Finanzen, Underwriting und im operativen Bereich sowie einer sicherheitsorientierten Kapitalanlagepolitik. Mit einer Quote von 94 Prozent an erstklassigen Zinspapieren verfolgen wir eine Anlagestrategie mit geringen Risiken. Damit sind wir stark im Markt positioniert und nehmen unsere Verantwortung als solider und verlässlicher Versicherer wahr“, erklärt Thometzek.
Stabile Kundenbasis in wirtschaftlich unsicheren Zeiten
Die Zahl der Kundenverträge innerhalb der Zurich Gruppe Deutschland konnte im Jahr 2009 mit insgesamt 15,6 Millionen stabil gehalten werden (+0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Eduard Thometzek: „In Zeiten rückläufiger Märkte ist die Sicherung der Kundenbasis oberstes Ziel. Dies ist uns gut gelungen und ein Indikator für das Engagement unserer Vertriebspartner und aller Mitarbeiter sowie für die Attraktivität und Leistungsfähigkeit unserer Produkte. Auch in Zukunft setzen wir dabei ganz auf die Vorteile unseres Multikanalvertriebs. Dadurch sind wir in der Lage unsere Kunden auf verschiedenen Wegen stets optimal zu bedienen“.
Mitarbeiterorientierung weiterhin im Fokus
„Mitarbeiterqualifizierung und Mitarbeiterorientierung sind ein zentraler Aspekt unserer Führungskultur und ein unverzichtbarer Baustein für den Erfolg unseres Unternehmens“, erläutert Thometzek. „Trotz Wirtschaftskrise haben wir im Jahr 2009 unsere Mitarbeiterzufriedenheit um 10 Prozentpunkte steigern können. Dies haben wir erreicht, indem wir insgesamt 17 Kernmaßnahmen aus unserer Mitarbeiter-Umfrage konsequent weiter verfolgten. Zudem haben sich über 1.300 Mitarbeiter in verschiedenen Maßnahmen weiter qualifiziert.“ Auch in Zukunft wird die Zurich Gruppe weiter in Mitarbeiterorientierung und Qualifizierung investieren. „Dieses Investment zahlt sich aus und spiegelt sich auch in einem besseren Kundenservice. Unsere ehrgeizige Zielsetzung – attraktivster Arbeitgeber in der deutschen Assekuranz zu werden – behalten wir auch für die Zukunft bei“, so Eduard Thometzek.
Kostenführerschaft dank Industrialisierung von Prozessen
„Die prognostizierte gesamtwirtschaftliche Entwicklung für das Jahr 2010 lässt ein weiterhin schwieriges Umfeld für die Assekuranz erwarten“, sagt Eduard Thometzek. „Entsprechend stellt sich die Branche auf eine geringere Abschlussbereitschaft im Lebengeschäft sowie einen harten Prämienwettbewerb im Sachversicherungsgeschäft ein - vor allem im Kraftfahrtsegment. Der Wettbewerb hat aber auch dazu geführt, dass die Branche an den KFZ-Versicherungen in den letzten Jahren nur marginal verdient hat - wenn überhaupt. Daher rechnen wir damit, dass sich der Markt hier insgesamt drehen wird.“ Um in diesem Umfeld weiterhin solide und profitabel zu agieren, wird die Zurich Gruppe Deutschland ihre Kostenführerschaft als langfristige Erfolgssicherung ausbauen. „Wir werden die Industrialisierung von Prozessen weiter vorantreiben und sehen, wie wir Dinge noch intelligenter standardisieren bzw. spezialisieren können“, so Thometzek.









