(openPR) Der Kultur Salon bewegt sich, dahin wo Kunst und Kultur lebendig sind. Ab April ist er vor Ort, mittendrin im kulturellen Leben der Landeshauptstadt. Der Fotograf Frank Widmann und der Kultur Salon machen Eros zum Thema einer Ausstellung im Peng.
EROS, in der griechischen Mythologie der Gott der begehrlichen Liebe und kosmische Macht, bei Platon die Personifikation des menschlichen Strebens nach dem Schönen, bei Georges Bataille eine wahnsinnige Welt, deren ätherische Formen nur eine dünne Schicht über infernalischen Abgründen bildet, bei Sigmund Freud der Lebenstrieb im Dualismus mit Tanatos.
Widmanns Arbeiten provozieren, werfen Fragen auf, fordern Diskussion heraus. Die Sujets seiner Fotografie sind Nacktheit, Entblößung, Erotik, ekstatische Zustände, Gewaltsamkeit. Inszenierungen menschlicher Körper, niemals voyeuristisch dominiert, sondern geprägt von motivischer Ästhetik und Auratisierung der Modelle führen den Betrachter in Bildwelten, die an die Grenzen unseres Tabuempfindens gehen. Im Bewusstsein des memento mori spiegeln seine Fotografien einen Erosbegriff, der seine eigene Schönheit findet, fern von der Idee der Perfektion des Schönheitsbegriffs.
Zur Vernissage am 12. April um 19 Uhr diskutieren im Peng, Reichsklarastrasse 2-4, 55116 Mainz die Kuratorin der Ausstellung Angelika Wende und Heiko Schulz, der Produzent des Kultur Salons im 1. Kultur Salon vor Ort das Thema „Die Macht des Eros“. Gäste sind der Künstler Frank Widmann, die ZDF Moderatorin Heike Maurer, der Schönheitschirurg Dr. Jürgen Huber und der Maler Christian Felder.
Zur Finissage am Sonntag, dem 18. April um 18 Uhr lesen Angelika Wende & Max Rohland im Peng Texte erotischer Weltliteratur.
Infos unter www.Kultur-Salon.de
Um Anmeldung wird gebeten unter ![]()










