(openPR) Ludwigsburg / Stuttgart. Wie viele andere Kommunen auch bezeichnet sich die Stadt Ludwigsburg als Sportstadt. Der nun erstellte Sportentwicklungsplan bestätigt diese Einschätzung. Bei der Vorstellung der Ergebnisse im Ausschuss für Bildung, Schule und Sport erklärten die Geschäftsführer des Stuttgarter Instituts für Kooperative Planung und Sportentwicklung, Henrik Schrader und Dr. Stefan Eckl, dass die Ausgangsbedingungen für Sport und Bewegung hervorragend und nur punktuelle Verbesserungen notwendig seien.
Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern des Stadtverbands für Sport, der Kommunalverwaltung, den Schulen und Kindergärten, den Krankenkassen und weiteren Einrichtungen hat sich in mehreren Sitzungen mit dem Thema „Sport und Bewegung“ beschäftigt und für die politischen Gremien Handlungsempfehlungen erarbeitet.
Eine der zentralen Empfehlungen bezieht sich auf die Neugestaltung des Sportzentrums Ost. Dort könnte nach Ansicht der Experten ein zentrales Sport- und Freizeitgelände entstehen, welches sowohl dem Schul- und Vereinssport als auch dem Freizeitsport zur Verfügung stünde. Auch bei den Hallen haben die Experten Empfehlungen formuliert. So habe der Neubau einer Sporthalle für die Oststadtschule die höchste Priorität.
Bei den Sportangeboten lautet die Empfehlung, verstärkt Angebote für Jugendliche außerhalb der Sportvereine zu schaffen, die Bewegungsprogramme in den Kindergärten beizubehalten und auszubauen sowie eine Gesundheits- und Seniorensportkonzeption auszuarbeiten. Organisatorisch wird v.a. Wert auf eine stärkere Kooperation der Sportvereine untereinander, aber auch der Schulen und Kindertageseinrichtungen mit dem Sport gelegt.
„Mit dem Sportentwicklungsplan haben Sie eine Planungsgrundlage für die kommenden 10 Jahre“, sagte Dr. Eckl zum Abschluss der Präsentation. Mit den Ergebnisse zeigten sich die Ausschussmitglieder zufrieden. Übereinstimmend wurde die gute Arbeit der Gruppe gelobt. Ebenfalls wurde positiv angemerkt, dass auch Empfehlungen erarbeitet wurden, die kein oder nur wenig Geld kosten. Angesichts der aktuellen Haushaltslage sei der Sportentwicklungsplan ein guter Beitrag zum effektiven Einsatz der wenigen Gelder.
In der Sitzung im April will der BSS über den Sportentwicklungsplan ausführlich diskutieren, ehe der Gemeinderat das Papier beschließt. Die Ziele sollen dann als „Masterplan Sport“ in das Stadtentwicklungskonzept eingearbeitet werden.









