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Frachtenmanagement als Kostenbremse

16.03.201017:17 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Diskussionen um die Senkung von Transportpreisen führen erfahrungsgemäß nicht zum großen Gewinn. Deshalb standen weiterführende Methoden und Beispiele für erfolgreiches Frachtenmanagement im Vordergrund eines Praxis-Workshops, zu dem die Bundesvereinigung Logistik (BVL) am 27. Januar nach München eingeladen hatte. Mit über 90 Teilnehmern stieß die Veranstaltung auf ein großes Interesse. Eine Trendumfrage vor Ort signalisiert ein überraschend hohes Verbesserungspotenzial bei den verladenden Unternehmen.



Hallbergmoos-München, den 16. März 2010 - Transportpreise machen oft nur 30 Prozent der gesamten Frachtkosten aus. Das größte Einsparpotenzial für Verlader liegt deshalb nicht in den Preisverhandlungen mit Spediteuren, sondern in einem gezielten Frachtenmanagement. Dies war der Tenor des Workshops, den die BVL gemeinsam mit der Euro-Log AG und der Schober Unternehmensentwicklung GmbH durchgeführt hatte.

In seiner Keynote wies Professor Peter Klaus, Universität Erlangen-Nürnberg, auf die Bedeutung der Zusammenarbeit aller Beteiligten sowie gegenseitiges Verständnis hin. „Spediteure sollten mit Verladern offen über Auslastungsquoten sprechen“, fordert Klaus. Nur mit höchster Transparenz und gegenseitigem Prozessverständnis ließen sich die „Diskrepanzen über die Transportpreise wirtschaftlich zielführend auflösen“.

Eine Lösung für ein besseres Frachtenmanagement durch mehr Transparenz in der gesamten Lieferkette präsentierte in München Jörg Fürbacher, Vorstand der Euro-Log AG. Der Spezialist für IT- und Prozessintegration bietet ein Integrationsportal, das auf Basis moderner Agententechnologien alle relevanten Informationen aus den verschiedensten Systemen der Kunden, Lieferanten, Dienstleister oder von eigenen Inhouse-Lösungen auf einem Bildschirm oder in einer Anwendung bündelt. Die Applikation greift dazu auf unterschiedlichste Datenbanken, ERP-, WMS- und Transportmanagement-Systeme, Anwendungen oder Web-basierte Services zu.

Damit stehen den Mitarbeitern des Transportdienstleisters, des Verladers und des Empfängers auf einer nutzerindividuellen Bildschirmmaske alle Informationen zur Verfügung, die sie zur Überwachung, Steuerung und Abrechnung ihrer Transportprozesse benötigen. „Mitarbeiter der Beschaffungs-, Einkaufs-, Logistik- oder Versandabteilung können damit zu jeder Zeit auf einem identischen Informationsstand arbeiten“, so Fürbacher. Dieser „Durchblick für alle“ öffnet dem Unternehmen ein hohes Einsparpotenzial. Denn heute kennt der Prüfer einer eingehenden Transportrechnung meist nicht die genauen Rahmenkonditionen oder die tatsächlich erbrachten Frachtleistungen. Diese Information teilen sich nämlich die besagten Abteilungen. Eine genaue Rechnungsprüfung und damit verbundene Vor- und Nachkalkulationen, das Controlling und die kostensparende Optimierung von Frachten ist bei gegebener Komplexität oft nur durch diese elektronische Vernetzung realisierbar.

Herbert Hufsky, innerhalb der Ingram Micro Geschäftsleitung für Logistik verantwortlich, nutzt diese Plattform bereits seit mehreren Jahren für ein transparentes Frachtenmanagement. Der führende Distributor für Produkte der Informationstechnologie in Deutschland erspart seinen Transportdienstleistern dank der Euro-Log Plattform nicht nur kostspielige Wartezeiten an der Rampe. Die Vernetzung der Informationen ermöglicht dem Großhändler eine für alle Beteiligten wirtschaftliche Zulauf- und Distributionssteuerung.

Weitere Vorteile ergeben sich bei Ingram Micro durch die automatische Frachtführerselektion. „Stammdaten, Verträge und die mit Logistikdienstleistern ausgehandelten Konditionen stehen jetzt in einem zentralen System“, so Hufsky. Dadurch erfolge die Auswahl der Frachtführer nicht mehr nach bestem Wissen, sondern auf der Basis eines eindeutigen Regelwerks. Vor der Prozessoptimierung seien die Frachtführer noch manuell beauftragt worden, ohne dass den betreffenden Mitarbeitern die Verträge bekannt gewesen seien.

Ein weiteres Praxisbeispiel erläuterte der Unternehmensberater Christian Schober. Im Laufe eines Projektes habe ein Kunde alleine durch eine vereinfachte Administration 56 Prozent seiner Frachtkosten eingespart. Weitere 11 Prozent ließen sich durch die Bündelung und Vermeidung von Transporten vermeiden. Das Verhandeln neuer Preise war für den Projekterfolg lediglich mit 33 Prozent ausschlaggebend. „Mit den Transportpreisen im Auge übersieht man den großen Gewinn“. Dieses Credo der Veranstaltung zeigte die Praxis überzeugend auf.
Das überdurchschnittliche Interesse an der Veranstaltung - 120 Anmeldungen lagen dem Veranstalter vor - erklärte eine Trendumfrage unter den Anwesenden.

In den Unternehmen gibt es enormen Nachholbedarf an intelligentem Frachtenmanagement, wie die Ergebnisse einer anonymen Befragung zeigen, an der sich 42 Besucher, vornehmlich Verlader, beteiligten. Danach wissen 12 Prozent der Besucher nicht, wie hoch der Frachtkostenanteil am Umsatz des eigenen Unternehmens ist. Ebenso unbekannt ist der Aufwand für die kaufmännische Bearbeitung einer einzelnen Sendung. 14 Prozent der Befragten gaben an, die Kosten für Sonderfahrten und Terminlieferungen nicht zu kennen. Und 29 Prozent der auskunftswilligen Logistiker wissen nicht, wer in ihrem Unternehmen für die gesamten Frachtkosten verantwortlich ist. Die vollständigen Ergebnisse der Befragung sind abrufbar unter www.eurolog.com.
(5.323 Zeichen)

Bilder zur Veranstaltung unter:
www.eurolog.com/de/service-wissen/event/

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