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Dialog und Kommunikation sind wichtige Bausteine des Erfolgs

(openPR) Erfolgreiches PETEK Business Frühstück
Dialog und Kommunikation sind wichtige Bausteine des Erfolgs

Essen, 5. März 2010 – Das PETEK Business Breakfast war restlos ausgebucht. Zusätzlich bereitgestellte Ti-sche und Stühle sorgten zumindest für mehr Platz. Über vierzig Frauen nahmen sich für das PETEK Busi-ness Frühstück im Restaurant Tablo zwei Stunden Zeit um neue Ideen zu tanken.




„Wenn Sie einen Vortrag oder eine Rede halten bei einer Präsentation, sind Sie in gewisser Weise auch ein Entertainer. Es geht nicht nur darum, Fak-ten rüberzubringen, man muss die Leute auch unterhalten. Und das bedeu-tet, dass sie auch Schwung rein bringen müssen.“ Für den Schwung vor dem Frühstück sorgte Moderatorin Folke Dreier. Mit gestikulierenden Ar-men und Händen erklärt sie, dass der Mensch seine Hände im Durch-schnitt 25 Mio. mal beugt. Schon für Aristoteles und Kant sind Hände Au-ßenfilialen des Gehirns. Hände verraten sehr viel in der Körpersprache und sind die ausdrucksstärksten Glieder des Menschen. Wenn man sich des-sen bewusst ist, können Hände ein wichtiges Hilfsmittel sein, um die Ge-danken oder die innere Haltung des anderen zu „lesen“. Bei dem 30-minütigen Vortrag legte Dreier den Focus auf die Authentizität im Auftreten. Wichtig dabei ist das bewusste Wahrnehmen der eigenen Haltung und die des Gesprächspartners. Nicht das gezielte Einüben von Gestik und Mimik seien der Schlüssel für selbstsicheres Auftreten im Geschäftsalltag, son-dern die Selbstreflexion und ein sensiblerer Umgang.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Teilnehmerinnen, hielt Klaus Kip-per-Doktor von der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft einen kur-zen Vortrag zu seiner Arbeit. Klaus Kipper-Doktor ist für die Migrationswirt-schaft und die Internationalen Beziehungen bei der EWG zuständig. In Es-sen leben einhundertsiebzehntausend Menschen aus einhundertfünfzig Nationen, die eine Zuwanderungsgeschichte haben. Das entspricht unge-fähr einer Stadtgröße wie Recklinghausen. Kipper-Doktor erklärt wieviel Potenzial hinter diesen Zahlen steckt: „Das sind teilweise Menschen, die Existenzgründung machen, aber auch eine zweite, dritte oder vierte Gene-ration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, die aus diesem Pro-zess der Zuwanderung schon sehr entwachsen sind. Mit diesen Aufstei-gern in einer Gesellschaft versuchen wir mehr in Kontakt zu kommen und mehr Potenziale zu entdecken.“

Gelegenheit für mehr Kontakte hatten nicht nur die Referenten, sondern auch die Teilnehmerinnen. Nach den Vorträgen gab es genug Gelegenheit um Erfahrungen auszutauschen und geschäftliche Kontakte zu knüpfen.

Etleva Persch ist gebürtige Albanerin und lebt seit siebzehn Jahren in Deutschland. Das Lehramts-Studium hat sie in Albanien abgeschlossen und unterrichtet heute bei verschiedenen Trägern, wie der Volkshochschule in Oberhausen, Deutsch als Zweitsprache. Für die freiberufliche Tätigkeit als Lehrerin und Übersetzerin hat sie sich vor über zehn Jahren entschie-den. Von dem Unternehmerinnen Netzwerk PETEK erfuhr sie zufällig aus dem Internet. Etleva Persch ist es wichtig als Freiberuflerin mehrere Stand-beine zu haben: „Ich versuche in meinem Bereich weiter zu kommen und noch mehr Kontakte zu knüpfen. Ich finde, das ist ein interessanter Aus-tausch hier. Für mich ist es wichtig nicht nur zwei Standbeine als Deutsch-lehrerin und Dolmetscherin zu haben. Ich bin offen für neue Ideen und neue Vorschläge.“

Hülya Özkaplan ist 32 Jahre alt, lebt in Duisburg und arbeitet als Duty-Officer in der Abteilung „Lost and Found“ am Flughafen Düsseldorf. Die Kaufrau für Bürokommunikation ist seit zwei Jahren Ansprechpartnerin für ihr 14-köpfiges Team. Hülya Özkaplan ist ebenfalls das erste mal hier. „Ich möchte mich intensiver mit diesem Thema auseinandersetzen und mein Auftreten professionell überprüfen lassen. Außerdem habe ich Interesse daran mich später selbständig zu machen. Hier habe ich die Möglichkeit von den Erfahrungen der anderen zu profitieren.“


Gefördert werden die PETEK-Veranstaltungen vom Ministerium für Gene-rationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Aufgrund des großen Erfolgs sind weitere monatliche Termine in NRW ge-plant. Die nächsten Treffen finden am 18. März in Duisburg und am 17. April in Gelsenkirchen statt.

Mehr Informationen über Petek unter www.petekweb.de

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